Brackel steigt auf - Husen steigt ab

"Perfekt" ist das Wort, mit dem SV Brackels Trainer Axel Schmeing die Saison seiner Mannschaft zusammenfasst. Auch für den BSV Schüren verlief das erste Jahr in der Landesliga zufriedenstellend. Für den SC Husen-Kurl hingegen steht nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr wieder der Abstieg auf dem Plan.

Dortmund.. SV Brackel 06 (Platz 1, 73 Punkte, 83:34 Tore):
Mit konstanter Dominanz ließ seine Elf keine Zweifel daran aufkommen, wer die Spielzeit als Meister beendet. Schon Wochen vor dem Ende ist die Entscheidung mit zeitweise 15 Punkten Vorsprung gefallen. "Das hätte ich so vorher nicht gedacht, aber als unsere Verfolger hin und wieder schwächelten, habe ich den Jungs gesagt, dass wir es bald geschafft haben, wenn wir konstant bleiben", so Schmeing.


BSV Schüren (Platz 5, 49 Punkte, 80:66 Tore):
Das Premierenjahr in der Landesliga hatte Höhen und Tiefen, dennoch zieht Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis ein positives Fazit: "Man kann zufrieden sein, mit einer besseren Wintervorbereitung hätten wir aber um Platz zwei mitgespielt." Durch Personalmangel konnten dort keine Grundlagen gelegt werden, nach dem Pokalaus bei Drittligist Preußen Münster war im Frühjahr der Wurm drin. Dennoch zeigten die Schürener in der Liga und im Pokal (mit Siegen gegen die Oberligisten ASC 09 und Stadtlohn) ihr Potenzial für diese Liga.


SC Husen-Kurl (Platz 16, 10 Punkte, 32:106 Tore):
"Bei aller Euphorie um den Aufstieg sind wir auch verdient wieder abgestiegen", erklärt Trainer Jörg Lange. Besonders in der Hinserie hatte der SC damit zu kämpfen, wegen vieler Ausfäll nie die Aufstiegself aufbieten zu können. Hinzu kam die Tatsache, dass die Husener durch den Platzumbau lange auf die Heimstätte verzichten mussten. "Trotzdem kann man das alles nicht als Hauptgrund anführen, wir haben oft nicht unser Potenzial abgerufen", sagt Lange. Er gibt sich selbstkritisch genug, freut sich aber auch über den Vorstand und die Fans, die ruhig geblieben sind.