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Bestleistung, aber noch nicht gerettet

13.11.2012 | 16:22 Uhr
Bestleistung, aber noch nicht gerettet
Ganz starke Leistung in Bünde: Die KTV Dortmund mit ( v.l.) Trainerin Stefanie Runde, Kira Franze, Cara Bierwirth, Janna Horn, Silvie Wentzell, Janine Woeste, Julie Albers sowie Trainerin und Physiotherapeutin Jutta Horn.Foto: privat

Mit der besten Saison-Leistung, nämlich dem fünften Platz in der 2. Bundesliga der Kunstturnerinnen, beendeten die KTV-Mädchen mit Kira Franze, Julie Albers, Janine Woeste, Cara Bierwirth und Silvie Wentzell in Bünde die Bundesliga-Saison 2012. Trotz der Leistungssteigerung reichen die Tabellenpunkte und Platz sechs jedoch nicht für einen schon vorzeitig besiegelten Verbleib in der Klasse: Daher müssen die Turnerinnen am zweiten Dezemberwochenende noch einmal ran an die Geräte, um sich in der Relegation einen Startplatz in der zweiten Liga zu sichern.

Ganz starke Vorstellungam Schwebebalken

Basis des Erfolgs war eine imposante Vorstellung der Dortmunderinnen am Schwebebalken. Ungewohnt sicher ging man zu Werke: Janine Woeste spielte ihre ganze Routine aus und brachte jeden Salto, jeden Sprung sicher in den Stand. Ähnlich souverän agierten Silvie und Julie. Der Auftakt war gelungen. Jetzt, am Paradegerät der Dortmunderinnen, dem Boden, konnte ja nichts schief gehen. So meinte zumindest die Dortmunder Riege, hatte jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Cara Bierwirth zeigte als Startturnerin eine elegante Übung, geriet aber am Ende aus dem Gleichgewicht. Auch Kira Franze, die leicht gehandicapt in den Wettkampf ging, blieb nicht fehlerlos. Janine Woeste beendete ihre technisch brillante Übung mit einem Doppelsalto gebückt – und griff auf den Boden. Und auch Julie Albers erreichte nicht die ihr eigene Wettkampf-Perfektion.

Der Schrecken stand den Mädchen ins Gesicht geschrieben. Das Trainer-Gespann Stefanie Runde und Jutta Horn leistete ganze Arbeit, das Team wieder aufzurichten. Und das gelang.

Mit einem fabelhaften Sprung-Ergebnis fand das Quintett wieder in die Spur: Kira Franze bot einen grandiose Vorstellung, Janine Woeste schloss an mit einem blitzsauberen Überschlag-Salto gebückt, und auch auf Silvie Wentzell und Julie Albers war Verlass. Das ausgezeichnete Sprungergebnis katapultierte die KTV zeitweise an die Spitze des Achter-Feldes, doch mussten die Dortmunderinnen nun an den Stufenbarren, der Achillesferse im Vierkampf.

Und wie erwartet blieb die Bilanz nicht ganz makellos. Dennoch gelang Janine Woeste mit einem Jägersalto ein Highlight, und als Silvie Wentzell ihre schwierige Übung mit Gienger-Salto ohne Sturz und Zwischenschwung durchzog, war der Jubel groß.

Insgesamt stimmte mit dem fünften Platz das Ergebnis versöhnlich, auch wenn der Gang in die Relegation nicht hatte vermieden werden können. Allerdings überwog die Meinung, dass mit dem Potenzial, das die KTV besitzt, ein Startplatz in der zweiten Liga so gut wie sicher sein sollte.



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