Benjamin Freiss verstärkt den SuS Oberaden in der Mitte

Das Team des Handball-Verbandsligist SuS Oberaden ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Gleichzeitig darf sich die Mannschaft um Trainer Ralf Weinberger über einen weiteren Neuzugang freuen: Der Rückraumspieler Benjamin Freiss kommt von einem Bezirksliga-Topteam.

Oberaden.. Mittelmann Benjamin Freiss zieht es von Bezirksliga-Topteam VfL Brambauer in die Nachbarstadt zum Verbandsligisten SuS Oberaden. Dort absolvierte er bereits vor acht Jahren eine Spielzeit in der Kluft der Grün-Weißen, ehe er wieder zu seinem Stammverein in Brambauer zurückkehrte.

Beim VfL hatte Freiss zuletzt maßgeblichen Anteil an dem Aufstieg in die Bezirksliga und schaffte mit den Rot-Weißen beinahe den Durchmarsch in die Landesliga. Nun möchte er noch einmal in Oberaden angreifen.

Führungsspieler Mats-Yannick Roth über Freiss: "Er ist motiviert, wird die Vorbereitung bei uns absolvieren und dann sehen wir, ob es für ihn reicht." Nach dem Weggang von Sebastian Notthoff sieht Roth, dass Freiss eine Lücke auf der Rückraum-Mitte-Position schließen könnte. Freiss ist neben den Torhütern Matthias Massat und Börge Klepping der dritte Neue im SuS-Kader. Weitere Zugänge sind nicht ausgeschlossen.

Seit Beginn dieser Woche befinden sich die Oberadener "Cobras" wieder im Training. 19 Akteure waren zum Auftakt dabei, darunter auch der ein oder andere A-Jugendliche. Zu Beginn kümmern sich der SuSler im Fitnesstreff California und am anliegenden Beversee um das Grundlagentraining. 15 Einheiten sollen dort am Rünther Hafen unter der Leitung von Jürgen Jobling und seinem Team absolviert werden, bevor es ab dem 20. Juli zurückgeht in die Römerberghalle.

Nur fünf Tage später steht dann bereits das erste Testspiel auf dem Programm. Am Samstag, den 25. Juli, treten die "Cobras" beim Verbandsligisten TSG Harsewinkel an. Bis zum Ligastart am 5. September beim RSVE steht den SuSler noch ein langes Vorbereitungsprogramm bevor.

Über Saisonziele möchte Roth zu einem so frühen Zeitpunkt noch nicht sprechen. "So etwas ist auch davon abhängig wie unsere beiden neuen Torhüter einschlagen", so Roth, der mit Blick auf die vielen Verletzungen des vergangenen Jahres ergänzt: "Wichtig ist, dass wir alle fit bleiben."

Dass das nicht so leicht ist, bewiese Roth am Dienstag selbst. Auf rutschigem Untergrund rutschte er bei einer Laufeinheit aus und verletzte sich an der Hand. Zwar musste der Oberadener ins Krankenhaus. Die Verletzung sei jedoch nicht der Rede wert.