Barop beseitigt letzte Abschiedssorgen

Der letzte Schritt zum Klassenverbleib sollte ein leichter werden. Mit einem - wie erwartet - deutlichen Heimsieg gegen den TV Unna beseitigte der Basketball-Oberligist TVE Barop die letzten Zweifel. Die waren beim 100:41 (23:6, 20:9, 38:9, 19:17) ohnehin schnell verflogen.

Dortmund.. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass der TVE Barop dreistellig punktete. Obwohl es lange Zeit nicht danach aussah, dass dieser 100. Punkt noch fallen sollte. "Einige der letzten Freiwürfe gingen überraschend glatt vorbei", merkte Spielertrainer Dariusz Domanski an. Sie hatten nur auf den richtigen Schützen gewartet, der mit Joachim Heil, gefunden war. Heil absolvierte sein letztes Spiel für Barop, nach der Saison geht er zurück ins Rheinland. Zuvor hatten die Baroper dafür gesorgt, dass diese Partie völlig frei von Spannung war.

TVE: Grote (15/6:3), Wiethaup (7/1), Heil (16/3/8:1), Hofmann (12/2), Mempel (11/4:3), Mazur (8), Krasnov (6/4:4), Domanski (18/1/1:1), Schilling (8/1:0), Hölscher (9/1/2:2)

60 Punkte scheinen für den ASC seit einiger Zeit eine unüberwindbare Marke zu sein, viermal schafften es die Aplerbecker in den letzten sieben Partien nicht über diese Hürde. "Ich kann die Fünf am Anfang unseres Ergebnisses nicht mehr sehen", ärgerte sich Aplerbecks Trainer Michael Neumann. Hilft aber nichts, beim 56:65 (19:22, 16:20, 6:13, 15:11) gegen TV Gerthe blieb ihm das wieder nicht erspart.

Insbesondere im ersten Viertel hielt sich der ASC mit Dreiern (fünf in den ersten zehn Minuten, in den weiteren 30 Minuten nur noch einer) im Spiel. Als die Gerther, die die Bretter dominierten, aber ihre Zonendeckung auflösten, geriet der ASC ins Hintertreffen. Mit Ende des dritten Viertels waren die Bochumer per 8:0-Lauf auf 55:41 davongezogen.

ASC: J. Kehse (13/2:1), Sawitzki (12/2/4:4), Hofmann (8/2), Kaminski (6/6:4), Halupka (5/3:1), Foster (4/4:0), L. Kehse (3/1), Grunau (3/1), Lanza (2)

Für den SVD II scheint es nicht schlecht zu sein, wenn die Saison bald beendet ist. Bei Absteiger Boele-Kabel kassierte er eine 68:74 (19:21, 12:11, 19:23, 18:19)-Niederlage. Personell arg dezimiert (sechs Derner waren es zu Spielbeginn, Niklas Meesmann kam zur zweiten Halbzeit) hielt der SVD II das Spiel lange offen und führte in der Schlussphase sogar 66:64. Ärgerlich: Vier SVD-Punkte, so sah es Kapitän Radek Manske, gingen am Anschreibtisch verloren.

SVD II: Meesmann (5/1), Adams (18/1/3:3), Lauersdorf (7/1:1), Manske (11/1/2:0), Lemjimer (5/3:1), Alef (10/2/2:2), Aboubakar (12/2)