Bakalorz beseitigt letzte Zweifel
12.11.2010 | 22:37 Uhr 2010-11-12T22:37:00+0100
Nach zwei Patzern gegen Kontrahenten aus dem unteren Tabellendrittel hat Borussias Regionalligamannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden – bei Schlusslicht Bayer Leverkusen II gab es einen 3:1-Sieg..
Lange Zeit war es ein Duell auf des Messers Schneide. Die Dortmunder waren nach einer knappen Stunde sogar durch Maciej Zieba überraschend in Rückstand geraten (57.), ehe Damien Le Tallec (58., nach einem feinen Pass von Lasse Sobiech) und der wieder genesene Nedim Hasanbegovic (64., per Kopfball nach Ecke von Marcel Kandziora) die Partie innerhalb von nur sechs Minuten drehten. Nach der gelb/roten Karte für Leverkusens Daniel Schumann (67.) war der Weg dann endgültig frei für den BVB und Marvin Bakalorz, neben Hasanbegovic stärkster Akteur in einer gegenüber den letzten beiden Spielen deutlich verbesserten Gäste-Mannschaft, beseitigte mit einem Traumtor aus 25 Metern in den Winkel die letzten Zweifel am Sieg (79.).
Es war ein verdienter Erfolg der Borussen, die neben Ha-sanbegovic auch wieder auf Marc Hornschuh (diesmal auf der rechten Abwehrseite für Marc Klopp) zurückgreifen konnten und schon in der ersten Halbzeit die Mannschaft mit den größeren Spielanteilen und den besseren Torchancen waren. Schon früh hätten sie in Führung gehen können, doch zunächst setzte Marvin Bakalorz einen Heber aus 25 Metern auf das Lattenkreuz (15.) und wenig später wurde ein Kopfball-Aufsetzer von Damien Le Tallec gerade noch von der Torlinie bugsiert (18.).
Kämpferisch eine
Top-Leistung
Der tiefe, vom Dauerregen durchnässte Rasen im Kölner Südstadion brachte in der Folge manch gut gemeinte Aktion zum Scheitern. Doch der BVB machte das einzig Richtige, setzte auf diesem Boden auf kämpferische Tugenden an-statt auf seine fußballerischen Qualitäten und hatte die Partie bis auf die erste Phase nach Wiederbeginn im Griff.
„Wie wir uns nach dem 0:1 aus dieser schwierigen Situation befreit haben, war schon aller Ehren wert“, bescheinigte Schneider seinen Jungs einen starken Gesamtauftritt - „gegen einen Gegner“, wie er anmerkte, „der in keiner Phase auftrat wie ein Tabellenletzter“. Nach dem 3:1 hätten die Borussen angesichts vieler weiterer Chancen sogar noch deutlicher gewinnen können.
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