Auftritt beim RUHR-Cup weckt Erwartungen
25.07.2011 | 18:01 Uhr 2011-07-25T18:01:00+0200Natürlich gibt es Unterschiede, wenn man die Erstauflage, den „RUHR.2010-Cup“, mit dem Nachfolge-Turnier, dem „RUHR-Cup International“, vergleicht. Der offensichtlichste: Vor einem Jahr hatte der BVB bei strahlendem Wetter den AC Milan 6:0 geschlagen, am Sonntag gab es bei strömendem Regen die Finalniederlage im Elfmeterschießen (wir berichteten).
Für A-Jugend-Trainer Sascha Eickel, der natürlich gerne den Cup geholt hätte, gab es letztlich aber andere Prioritäten: Im Vorjahr fand das Turnier am Saisonende statt, mit diversen älteren Spielern, diesmal war es ein echtes Vorbereitungs-Turnier. Auf dem Platz standen durchweg Spieler, die beim Saisonstart (14. August) zum Kader gehören werden.
Und auf den mit viel Prominenz und Sachverstand besetzten Tribünen lautete der Tenor: Von diesem BVB wird man einiges erwarten dürfen. Nicht nur wegen der drei Jungjahrgangs-Nationalspieler Cedric Wilmes, Marvin Ducksch und Kapitän Koray Günter, die bei der U 17-WM in Mexiko wichtige internationale Erfahrung sammeln konnten.
Auch wegen der Altjahrgänge – Tim Kübel, Diego Menendez, Julius Hölscher, Jonas Kaltenmeier, Semih Daglar oder Thomas Eisfeld – die abgeklärt und diszipliniert wirkten.
Schließlich wegen der Neuzugänge Kerem Demirbay, Jannik Bandowski und Moritz Fritz, die beim RUHR-Cup allesamt zur ersten Wahl zählten und sich laut Sascha Eickel bereits toll integriert haben.
Aber alle Vorschusslorbeeren sind in knapp drei Wochen Makulatur, dann zählen gegen Wuppertal nur drei Punkte. Den nächsten Test gibt’s am Sonntag (13 Uhr, Bergkamen- Rünthe) gegen den amtierenden Deutschen A-Junioren-Meister VfL Wolfsburg.
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