Aufstieg der BVB-Frauen schon heute möglich

Alle sind bereit für den letzten Schritt, zu sehr möchte sich Ildiko Barna vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison beim SV Allensbach aber noch nicht mit dem möglichen Aufstieg der BVB-Handballfrauen in die 1. Bundesliga befassen. "Wir müssen unsere Aufgabe erledigen", sagt die Trainerin.

Dortmund.. Schon ein Unentschieden im Ost-Derby zwischen dem HC Rödertal und dem BVB-Verfolger Zwickau würde - ein eigener Sieg vorausgesetzt - der Borussia aufgrund des uneinholbar besseren Torverhältnisses zur Rückkehr in die 1. Liga reichen. Das Besondere: Wenn die Partie des BVB um 19.30 Uhr angepfiffen wird, wird die Mannschaft wissen, welches Ergebnis sie erspielen muss, denn in Rödertal wird zweieinhalb Stunden eher gespielt.

Spezielle Stimmung

Die Aufgabe gegen den Vorletzten sollte lösbar sein - allerdings warnt Barna vor der engen Halle und der speziellen Stimmung. Und sie sagt auch: "Sie besitzen auch eine andere Qualität als Travemünde, wir müssen auf der Hut sein."

Ein "Sorgenkind" saß am Freitag mit im Bus. Alina Grijseels hat sich bei der Juniorinnen-Nationalmannschaft eine Sehnenentzündung unter dem Fuß eingehandelt, das hat Barna verärgert, "denn es war ein bedeutungsloses Länderspiel".

Schmele-Comeback verschoben

Viele weitere Spielerinnen kämpfen mit kleineren und größeren Blessuren in dieser Endphase der Saison und sehnen das Saisonende herbei. Auch Grijseels aber wird wohl auf die Zähne beißen müssen. Denn die Comeback-Hoffnungen zum Beispiel von Carolin Schmele haben sich zerschlagen. "Sie ist meine wichtigste Rückraum-Spielerin", klagt Barna, "aber wir werden sie wohl erst in der neuen Spielzeit wiedersehen."

Sollte der BVB tatsächlich aufsteigen, wird es eine feucht-fröhliche Rückfahrt nach Dortmund geben. Es wäre das perfekte Ende nach einer extrem komplizierten Saison.