Auch der Thüringer SV sitzt den BVB-Damen nun im Nacken
28.10.2008 | 21:12 Uhr 2008-10-28T21:12:00+0100
Dortmund. Mit zahlreichen Überraschungen wartete die Frauenbundesliga in dieser Saison auf, der Auswärtserfolg von Aufsteiger Frisch Auf Göppingen, der weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz liegt, beim FHC Frankfurt/Oder gehört schon beinahe nicht mehr dazu.
Der erste Sieg des Thüringer HC, der nach 8:14-Pausenrückstand noch gegen Trier siegte, schon eher. In der Tabelle ist Göppingen dabei derzeit die einzige wirkliche Überraschung auf dem zweiten Tabellenplatz, mit Leipzig und Leverkusen liegen unterdessen zwei altbekannte Kräfte auf Kurs Play-offs. Auch Meister 1. FC Nürnberg hat trotz vier Punkten Abzugs die erneute Play-off Teilnahme noch nicht aus den Augen verloren, mit einem Erfolg bei den Rhein-Main Bienen setzte das Team von Csaba Szücs seine Aufholjagd fort.
Für den Spitzenplatz reichte es für Göppingen aber nicht, da sich der HC Leipzig gegen VfL Oldenburg mit 35:30 durchsetzte. Bereits unter der Woche war der HCL mit dem gleichen Ergebnis gegen den Frankfurter HC erfolgreich. „Uns hat die Cleverness gefehlt, sonst wäre hier mehr drin gewesen”, sagte Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki.
Zurück in der Erfolgsspur ist Bayer Leverkusen. Mit dem 35:29 gegen Provital Blomberg-Lippe gelang der Mannschaft der vierte Sieg in Folge und die Verbesserung auf den dritten Tabellenplatz. „Wir sind in einen Gegenstoß nach dem anderen gelaufen und waren am Ende mit dem Ergebnis noch gut bedient”, stellte Blombergs Coach Andre Fuhr fest. Leverkusen kontrollierte das Spiel auch im zweiten Durchgang und stellte den Vorsprung beim 33:23 in den zweistelligen Bereich.
Ein Erfolgserlebnis gab es auch für den 1. FC Nürnberg, bei den Rhein Main Bienen siegte deutsche Meister 33:25. „Das war in Riesenschritt nach vorne", bilanzierte FCN-Trainer Csaba Szücs.
Noch hinter dem BVB steht der Thüringer HC, der den ersten Sieg gegen Nürnberg am Grünen Tisch wieder verloren hatte. Nun gelang ausgerechnet gegen Trier der Befreiungsschlag. „Einige Spielerinnen haben hier Übermenschliches geleistet”, zog Trainer Dago Leukefeld den Hut vor seinem Team. (hbvf)
0mitdiskutieren