Galopp in Wambel
Ashmore Islands erster Sieg beim zehnten Start
28.02.2010 | 19:03 Uhr 2010-02-28T19:03:00+0100Beim offiziellen Sandbahnfinale in Wambel wurden von den geplanten vier Superhandicaps mangels Starter nur zwei Rennen mit hoher Dotierung ausgetragen.
Den ersten Superhandicap, einem Ausgleich IV über 1800 Meter und mit 8 000 Euro dotiert, gewann der vierjährige Wallach Count Lucien von Trainer Mario Hofer. Im Sattel saß Trainertochter Steffi Hofer, die ihre starke Sandbahnform erneut demonstrierte. Das Rennen zuvor hatte sie ebenfalls siegreich beendet. Und danach machte sie mit ihrem dritten Sieg in Folge den Hattrick perfekt.
Höhepunkt des Tages war das Abschlussrennen. Im Ausgleich III über 1800 Meter kamen zwölf Starter an den Ablauf. Das Rennen war mit 12 000 Euro dotiert, allein für den Sieger gab es 6 000 Euro zu verdienen. Und auch dieses Rennen schnappte sich Trainer Mario Hofer. Sein Siegpferd Intercom sollte aus der ungünstigen Startbox elf starten. Das wurde jedoch hinfällig, weil die Startmaschine defekt war und mit Flaggenstart die Galopper ins Rennen geschickt wurden. Nach einem Fehlstart reagierte Jockey Filip Minarik am schnellsten und sprang mit reichlich Vorsprung ab. So konnte der fünfjährige Wallach seinen Erfolg vom vorherigen Dortmundstart wiederholen. Einen guten zweiten Platz belegte der vom Dortmunder Trainer Norbert Sauer vorbereitete siebenjährige Wallach Denango. Er sorgte dabei für eine hohe Zweierwette, die knapp 3 000 Euro zahlte. Die Dreiwette belief sich auf 10 224 Euro und die Viererwette zahlte gute 135 705 Euro. Diese wurde einmal auf der Bahn und einmal außerhalb mit einem halben Euro getroffen. In diesem Rennen wurden 46 200 Euro eingesetzt.
Für die heimischen Trainer war Ralph Schaaf erfolgreich. Sein fünfjähriger Wallach Ashmore Island gewann bei seinem zehnten Start sein erstes Rennen. Für den Trainer keine Überraschung: „Nach seinen zuvor gezeigten Leistungen war er jetzt fällig. Die regennasse Bahn vom frühen Vormittag war zum Rennen abgetrocknet und daher ideal. Zudem machte Jockey Alexander Pietsch alles richtig.”
Der nächste Renntag soll am Samstag, 20. März ausgetragen werden. Falls der Mannheimer Renntag am 21. März ausfallen sollte, wird der Renntag in Wamel auf diesen Termin verschoben. Der Umsatz betrug 139 135 Euro, bei 72 % Außenanteil.
0mitdiskutieren