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Fußball-Westfalenliga

Andretzki nimmt Maß - 1:0 für Wickede

04.11.2012 | 18:24 Uhr
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Dieses Ergebnis war nicht nur ganz nach dem Geschmack der Wickeder Anhänger, sondern sorgte auch bei der Konkurrenz aus Brünninghausen und Aplerbeck für gute Laune: Durch das „goldene“ Tor von Mike Andretzki in der 77. Minute beendete die Westfalia die neun Spiele währende Erfolgsserie des 1. FC Kaan-Marienborn und setzte sich zunächst in der Verfolgergruppe der Westfalenliga fest.

„Das war hier der Tabellenzweite - und man hat gesehen, was alles möglich ist, wenn wir unser volles Potenzial abrufen“, strahlte Marko Schott nach einem über die komplette Distanz starken Auftritt seiner Jungs, der keineswegs unverdient mit drei Punkten belohnt worden war.

Wickede war von Beginn an mit großem Einsatz zu Werke gegangen und hatte die Konzentration bis in die Nachspielzeit hoch gehalten, als die Südwestfalen alles nach vorne geworfen und noch für einige Zitterminuten bei den Platzherren gesorgt hatten.

Auch ohne Andretzkis Freistoßtreffer, der den Ball aus annähernd 35 Metern mit ein wenig Windunterstützung im oberen rechten Tordreieck versenkte, hätte Schott mit der Vorstellung zufrieden sein können. „Die Abstimmung hat zwar nicht immer zu hundert Prozent geklappt, aber wir haben als Team funktioniert, waren die präsentere Mannschaft und haben dazu auch noch Wert aufs Fußball spielen gelegt“, fasste der Trainer das Geschehen zusammen.

Limberg zweimal reaktionsstark

Durch frühzeitiges Stören und geschicktes Verschieben verhinderten die Wickeder, dass der Gegner Druck aufbaute, versteckten sich ihrerseits aber keineswegs und suchten immer wieder selbst auch den Weg nach vorn. Die von Peter Wongrowitz trainierten Gäste, die in den letzten neun Partien nur ein Gegentor kassiert hatten, gestatteten den Platzherren zwar nur ganz wenige Torchancen, doch auch im Westfalia-Strafraum brannte es nur zweimal - da allerdings lichterloh, als Daniel Limberg gegen Torben Schmidt (22.) und Hakan Firat (65.) jeweils spektakulär per Fußabwehr rettete. „Daniel hat uns beim Stande von 0:0 im Spiel gehalten“, wusste auch Marko Schott, welchen Anteil sein Torhüter an diesem Sieg hatte.

Andretzki: „Genau da sollte er hin“

„Das war so gewollt, genau da sollte er hin“, versicherte Mike Andretzki nach seinem Freistoßtor aus fast 35 Metern.

Weil seine Freistöße schon im Training gut kamen, durfte er nun auch im Spiel ran: „Außerdem hat der Trainer gesagt, ich soll mir mal was zutrauen...“

Udo Stark

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