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Alle wollen nach Hacheney

27.08.2009 | 19:40 Uhr

Kurz vor dem Start in die Saison ermitteln Dortmunds Handballer am Samstag die Stadtmeister. Das gemeinsame Ziel: die Halle Hacheney. Dort finden die Halbfinalpartien und das Endspiel statt.

Die Vorab-Entschuldigungen sind im August 2009 deutlich leiser als in den vergangenen Jahren. Hatte man früher gerne über die ungünstige Vorbereitungsphase, über zahlreichen Ausfälle oder die zu kurzen Turnier-Spielzeiten geklagt, so lautet die Devise für die DOKOM21-Handball-Stadtmeisterschaften diesmal übereinstimmend: Wir wollen den Nachmittag erreichen.

Den Nachmittag zu erreichen, das bedeutet nach dem in diesem Jahr zum zweiten mal gespielten Modus: das Halbfinale erreichen. Was wiederum heißt, dass in den Vormittags-Vorrunden schon eine einzige Niederlage das Aus bedeuten kann. In Lütgendortmund, Huckarde, Renninghausen und Hacheney treten vier oder fünf Mannschaften gegeneinander an. Da nur die Gruppensieger in die Halbfinals einziehen, werden einige überbezirklichen Teams bei der Endrunde nur Zuschauer sein.

Im Frauen-Turnier dürfte es in Lütgendortmund eng werden, wo die Landesligisten Oespel-Kley und Ewaldi Aplerbeck aufeinander treffen. Im Finale (17.40 Uhr) werden aber Oberligist und Titelverteidiger BVB II sowie Verbandsligist ASC 09 erwartet.

Bei den Männern haben Titelverteidiger Borussia Höchsten und Finalist OSC die vermeintlich leichtesten Vorrunden. Beide müssen sich allerdings gegen ambitionierte Bezirksligisten durchsetzen. „In erster Linie ist es für uns ein Vorbereitungsturnier, das uns weiter bringen soll”, sagt OSC-Trainer Carsten Lueg, „aber natürlich wollen wir uns auch gut präsentieren.”

Der HC Süd muss sich als zweiter Verbandsligist in der Vorrunde mit Landesligist ASC 09 durchsetzen. Trainer Martin Denso: „Wir gehen die Sache richtig ernsthaft an. Das ist eine echte Standort-Bestimmung.” Zu einem Landesliga-Duell kommt es in Renninghausen, wo Westfalia Hombruch und der ATV Dorstfeld aufeinander treffen. Westfalia-Coach Kai Ruben: „Der ATV ist nicht komplett, daher sehe ich uns im Vorteil.”

Volker Surkamp

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