Der Trainer des Basketball-Regionalligisten spricht über den „neuen” SVD : Radegast: „Die Verjüngung des Teams war überfällig”

Die Basketballer des SVD 49 absolvierten bereits sieben Spieltage in der Regionalliga. Aktuell sieht es so aus, als wenn es keine Wiederholung der allenfalls durchwachsenen Vorsaison geben sollte (Platz elf). Volker Ohm sprach mit Trainer Peter Radegast.
Fünf Siege, zwei Niederlagen, zufrieden mit dem Start?
„Fünf Erfolge sind ordentlich, doch die beiden Niederlagen hätten nicht sein müssen, zumal es mehr an uns als an übermächtigen Gegnern lag. Bei einer so jungen Truppe muss man aber damit rechnen, dass es mal nicht so rund läuft.”
Vier Vorjahresakteure und acht Neuzugängen sind unter einen Hut zu bringen: ist der SVD schon ein Team?
„Zumindest außerhalb des Spielfeldes sind wir bereits ein Team, wenn ich so höre welche Aktivitäten es da gibt. Das ist dadurch zu erklären, dass wir viele junge Leute dabei haben und weniger Familienväter oder beruflich stark eingebundene Spieler. Auf dem Feld besitzen wir noch viel Potenzial, was mich optimistisch macht. Wir haben schon einige starke Mannschaften geschlagen, doch muss man dem Team auch Zeit geben.”
Sind De`Andre Byrd und Joey Henley die Verstärkungen, die Sie sich vorgestellt hatten?
„Bei Joey platzte der Knoten nach dem Bielefeld-Spiel, danach dominierte er gegen Mönchengladbach und Dorsten unter den Körben. Bei De`Andre dauert es etwas länger, obwohl er zuletzt gegen Dorsten zum ersten Mal völlig überzeugte. Für einen Spielmacher ist es aber auch immer schwieriger als für einen Center.
Mit Stefan Fürst und Christian Behrends blieben zwei Spieler bisher unter ihren Möglichkeiten?
„Beide können sicher mehr. Christian muss sich allerdings von der Position vier, die er in Iserlohn spielte, auf die Position drei umstellen, denn für diese Position haben wir ihn geholt. Wir glauben, dass er das auch in höheren Ligen spielen kann. Stefan macht sich sein Spiel selbst schwer. Wenn er die ersten einfachen Würfe vergibt, wirkt sich das in Unsicherheit auch in anderen Spielbereichen aus. Zuletzt gegen Dorsten holte er in der entscheidenden Phase aber viele wichtige Rebounds.”
Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem spielenden Co-Trainer Marco Keller?
„Das läuft gut. Marco geht im Training auf individuelle Dinge ein und beim Coaching während der Spiele gibt er stets Ratschläge, eine angenehme und sinnvolle Zusammenarbeit."
Wie ist die Arbeit mit vielen jungen Leuten, statt erfahrenen Spielern?
„Die Arbeit macht eindeutig mehr Spaß, zumal man auch echte Fortschritte bei einzelnen Spielern sieht. Davor ging es eher darum, routinierte Akteure bei Laune zu halten. Der Schnitt hin zur Verjüngung war mehr als nötig."









