Handball-Pokal: : „Einfach eine tolle Erfahrung”
Zur Pokalüberraschung hat es nicht gereicht, mit der hatte ohnehin kaum einer im Höchstener Lager gerechnet. Enttäuscht waren die Borussen nach dem 24:34 (8:16) gegen den Regionalliga-Spitzenreiter OSC Rheinhausen in der 2. WHV-Pokalrunde aber keineswegs.
„Es war einfach eine tolle Erfahrung”, freute sich Höchstens Trainer Karsten Hergert. Es war zweifelsohne eine der angenehmeren Niederlagen für die Borussen.
Lücke gefunden: Dennis Brenscheidt setzt sich gegen gegen Rheinhausens Tim Gentges durch. Foto: Bodo Goeke
Foto: Bodo Goeke
Der Regionalligist aus Duisburg war mit einem festen Ziel nach Wellinghofen angereist: Er will endlich mal die zweite Hauptrunde im DHB-Pokal erreichen. Jene Runde, in der auch die Erstligisten ins Geschehen eingreifen. Weshalb er die Partie gegen Höchsten, den Landesligisten, nicht nur als lästige Pflicht ansah, sondern entsprechend motiviert und konzentriert zu Werke ging. Was die Höchstener schnell zu spüren bekamen. „In diesem Leistungsbereich werden auch die kleinen Fehler konsequent bestraft”, musste Hergert anerkennen.
Immerhin schafften es die Borussen, den Anschluss nicht zu früh abreißen zu lassen, nach 40 Minuten betrug der Rückstand nur drei Tore (14:17). „Für unsere Verhältnisse ein hervorragendes Ergebnis”, so Hergert. Der Trainer war übrigens der einzige, der bereits über ein wenig mehr Poklaerfahrung verfügte. Mit Regionalligist Schwerte-Westhofen hatte er es damals bis in die erste Hauptrunde geschafft. TiB
Höchsten: Vennhaus, Theunissen; Drees (7/3), Niehörster (3), Rademacher (3), Krüger, Bradtke (8/4), Nolte (2), Gettys (1), Brenscheidt, Rapp, Friese.








