8:3 - EHC mit einem Bein im Halbfinale
23.03.2010 | 22:11 Uhr 2010-03-23T22:11:00+0100
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ging der EHC in die vierte Partie des Play-Off-Viertelfinals, diesmal in Passau. Mit 8:3 (1:2; 5:1; 2:0) überfuhren die „Elche” die „Black Hawks” regelrecht. Jetzt heißt es am Freitag den vierten und entscheidenden einzufahren.
Zwar ging der EHC durch Jake Brenk in Führung, doch bis dahin hagelte es bereits eine wahre Flut von Strafzeiten, ohne dass man das Spiel besonders hart nennen konnte. Hauptschiedsrichter Roland Seckler war aber ein sehr korrekter Vertreter seiner Zunft und hielt nach der harten Auseinandersetzung vom Sonntag die Zügel in der Hand.
Die Führung der Elche hielt nicht lange, Passau drehte das Spiel durch John Sicinski und Alexander Gantschnig noch vor der Drittelsirene verdient um.
Brenk und Janzen
treffen jeweils drei Mal
Doch dann legte der EHC los: Jake Brenk, Alexander Janzen und Mikhail Nemirovsky brachten den EHC 4:2 in Front. Die Black Hawks schafften nur noch das 3:4, der Rest des Drittels gehörte wieder den Elchen, namentlich Brenk und Janzen, die an diesem Abend je dreimal trafen. Mit 6:3 ging es in die zweite Pause.
Was am Sonntag noch schiefging, klappte gestern Abend im Passauer IceGate. Der EHC strahlte körperliche Dominanz aus, war in jeder Situation Herr der Lage. Schiedsrichter Seckler hatte mit seinem korrekten Durchgreifen inzwischen alle Akteure weitgehend beruhigt, und so konnte der EHC ab dem Schlussdrittel mit dem Kräftesparen beginnen. Es reichte dennoch zu zwei weiteren Toren, Kevin Thau setzte mit dem 8:3 den Schlusspunkt.
Am Freitag sollte der EHC mit einer ähnlichen Leistung den Deckel auf's Viertelfinale setzen können. AKu
Tore: 0:1 Brenk (13:47), 1:1 Sicinski (18:50), 2:1 Gantschnig (19:50), 2:2 Brenk (20:47), 2:3 Janzen (23:58), 2:4 Nemirovsky (24:56), 3:4 Michl (29:11), 3:5 Brenk (32:56), 3:6 Janzen (29:29), 3:7 Janzen (53:19), 3:8 Thau (59:17). -
Strafminuten: Passau 32; EHC 29 + Spieldauer Sondermann + 10 Kreuzmann.
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