30:35-Niederlage - OSC muss den Aufstieg abhaken

Der Traum von Meisterschaft und Aufstieg ist für den OSC Dortmund nach der klaren und verdienten Niederlage gegen den SV Westerholt am Freitagabend in Hörde ausgeträumt. Eine katastrophale erste Hälfte besiegelte das Schicksal des Teams von Trainer Thorsten Stoschek, das letztendlich mit 30:35 (12:20) unterlag.

Dortmund.. Die Chancen im Dreikampf mit TuS Ferndorf 2 und RSVE Siegen reduzieren sich nach der Pleite auf ein Minimum. Von der ersten Minute an eröffneten beide Teams die Partie mit viel Tempo, entwickelten Tordrang ohne Ende, vernachlässigten dabei aber die Defensivarbeit. Den besseren Start verbuchten die Gastgeber. Nach sechs Minuten führte der OSC mit 5:3, verlor dann aber mehr und mehr den spielerischen Faden.

Abwehr fehlt die Bindung

Während die Dortmunder Abwehr unvermindert keine Bindung zum Spiel fand, produzierte die Offensivabteilung im gleichen Atemzug Fehler um Fehler, agierte harmlos. Westerholt nutzte die Schwächen eiskalt, zog Tor um Tor davon. Zur Pause schien die Entscheidung bei 20:12 bereits gefallen. Doch so ganz kampflos wollte sich der OSC dann doch nicht aus dem Titelrennen verabschieden.

Die Stoschek-Sieben kam deutlich engagierter und in der Abwehr taktisch defensiver eingestellt aus der Kabine. Nun mit der erforderlichen Aggressivität kämpften sich die Hausherren zurück, schlossen in der 37. Minute bei 18:21 bis auf drei Tore auf. Und es boten sich die Möglichkeiten, weiter zu verkürzen.

Chancen bleiben ungenutzt

Die Chancen blieben aber überhastet ungenutzt. Westerholt erholte sich wieder und behauptete in dem nun offenen Schlagabtausch die Führung. Ernsthaft wusste der OSC bei allem Bemühen die dritte Heimniederlage nicht mehr abzuwenden.

OSC: Stumpf, Brüske (ab 15.); Bonkowski (2), Lepine, Lichte (3), Bekston (1), Schmitz (4), Goracy, Hümmecke (7), Polinski (1), Hoffmann (4), Bratzke, Edeling, Schürmann (8/3)