1700 Starts auf Gut Kückshausen erwartet

Am Wochenende finden auf Gut Kückshausen mit klangvollen Namen und vollen Starterfeldern die Schwerter Reitertage statt. Die Zahlen sind einmal mehr imponierend: Rund 1700 Starts an drei Tagen, rund 600 Reiter und Preisgelder in Höhe von etwa 15 .000 Euro.

Schwerte.. Von Freitag bis Sonntag (26. bis 28. Juni) steigt auf Gut Kückshausen (Reitanlage Brass) an der Syburger Straße mit den Schwerter Reitertagen die nächste Auflage der Traditionsveranstaltung des Zucht-, Reit- und Fahrvereins (ZRFV) Schwerte für Spring- und Dressurreiter.

Mehr als ein Vierteljahrhundert gibt es dieses Turnier schon. Es ist stetig gewachsen, genießt seit jeher einen guten Ruf in der Reiterszene und kann folgerichtig auch diesmal wieder mit vollen Starterfeldern aufwarten.

Größere Bedenken, das Mammut-Wochenende in organisatorischer Hinsicht nicht stemmen zu können, gibt es bei den Schwerter Reitern nicht - vieles im Vorfeld und auch bei der Durchführung der Veranstaltung ist jahrelange Routine.

Und doch ist nicht alles so wie in den Vorjahren. "Die Besonderheit ist diesmal, dass wir im Rahmen des Turniers die Mannschafts-Kreismeisterschaften ausrichten", erklärt Sportwart Jan-Dirk Brass. Neun Mannschaften haben sich für diese aus vier Prüfungen (A- und L-Dressur sowie A- und L-Springen) bestehende Meisterschaft angemeldet. "Das sind vier zusätzliche Prüfungen, die wir woanders im Programm streichen mussten", erklärt Brass mit Hinweis auf den straffen Zeitplan.

Und noch eine Neuerung: Um der für Samstagabend vorgesehenen A-Dressurprüfung im Rahmen der besagten Mannschafts-Kreismeisterschaften einen besonderen Rahmen zu verleihen, wird diese nicht in der Halle, sondern auf dem Springplatz stattfinden. Es sei zwar mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden, dort ein Dressur-Viereck auf- und anschließend auch wieder abzubauen, sagt Jan-Dirk Braß, "aber wir haben uns entschlossen, es zu machen."

Dass der sportliche Stellenwert des Schwerter Turniers nicht zu verachten ist, dafür stehen ein paar Reiter mit durchaus klangvollen Namen. Eva Deimel zum Beispiel, Vorjahressiegerin des S-Springens und mehrfache Deutsche Meisterin. Oder Toni Haßmann (mehrfacher Gewinner des Hamburger Springderbys), Markus Merschforsmann (Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter) und die aufstrebende Sauerländerin Sarah Nagel-Tornau (Dritte der Deutschen Meisterschaften in Balve vor ein paar Wochen).