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TV Feldmark unterliegt nach 12 Stunden

04.06.2012 | 17:17 Uhr
TV Feldmark unterliegt nach 12 Stunden

Lemgo. Es ging schnurstracks auf Mitternacht zu, als sich beide Teams in der Lemgoer Tennishalle noch die Bälle um die Ohren hauten. Bis zuletzt verteidigte der TV Feldmark am Sonntag seine Siegchance. Nach zwölf Stunden jubelte aber der bis dahin sieglose Gastgeber.

4:5 verloren, in einem Spiel, das den TV Feldmark ganz dicht ans Saisonziel Klassenerhalt heranbringen sollte. Keine Frage, dass die Dorstener Enttäuschung am Ende riesig war. Kapitän André Albert: „Natürlich gab es nach dem Spiel hängende Köpfe, schließlich war das schon die dritte 4:5-Niederlage in dieser Saison.“ Als Reaktion auf die Niederlage, die nun den Druck auf das Team deutlich erhöht, wird der Verein personell noch einmal nachlegen. „Wir haben einige gute Jungs auf der Meldeliste. Wer letztendlich kommt, weiß ich noch nicht. Am liebsten wäre es mir, wenn Gerard Gallego kommt“, so Albert. Doch der Spanier hat mittlerweile ein internationales Format erreicht, das einen prall gefüllten Turnierkalender nach sich zieht. „Wir müssen schauen, ob wir das hinbekommen“, sagt Albert.

In Lemgo lagen die Feldmärker nach den Einzeln noch gleichauf. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle wurde die Begegnung ausnahmslos in der Halle ausgetragen. Auf den beiden Spielfeldern konnten Lennart Zynga (6:3, 6:2), Jannik Brozio (6:1, 2:6, 7:6) und Christian Hoffmann (2:6, 6:3, 6:4) ihre Einzel gewinnen. Feldmarks Spanier Jaume Santo-Valdivieso unterlag denkbar knapp mit 6:7 und 6:7, ebenso wie Tobias Wessel (6:4, 5:7, 5:7) und Dima Nicusor (5:7, 5:7). Die vergebenen Möglichkeiten sollten sich in den Doppeln rächen. Nur Lennart Zynga und Tobias Wessel konnten ihre Partie gewinnen. Santo-Valdivieso/Nicusor und Brozio/Hoffmann unterlagen jeweils in zwei Sätzen.

Die Feldmärker haben nun zwei Wochen Zeit sich auf den Bielefelder TTC vorzubereiten, der am 17. Juni an der Wilhelm-Norres-Straße aufschlägt. Verpassen die Dorstener in dieser Partie gegen den Tabellendritten einen Überraschungserfolg, muss am letzten Spieltag (24. Juni) im Duell mit dem Ruderverein Rauxel unbedingt ein Sieg her.

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