Turbinenhalle beschert nur einen Sieg
06.10.2009 | 17:21 Uhr 2009-10-06T17:21:00+0200Die Boxer aus der Dorstener Workers Hall erlebten einen recht wechselvollen Abend in Oberhausen. Drei Niederlagen und ein Sieg waren das Ergebnis des Ausfluges
Oberhausen. Ring frei zur ersten Runde: Nach dieser Aufforderung stellten sich am Woche vier Kämpfer aus der Dorstener Workers Hall in der Oberhausener Turbinenhalle ihren Gegnern.
„Diese Gegner waren alles andere als Fallobst und genau aus diesem Grund sind auch die Kämpfe nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben”, räumt der Cheftrainer der Workers Hall, Sebastian Louven, ein. Vor mehr als 1000 Zuschauern musste der erst 17-jährige Dorstener Tobias Voss in seinem dritten Kampf nicht nur gegen seinen Gegner aus Lippstadt sondern auch gegen das Lampenfieber antreten. Eine Aufgabe, die der von Ex-Europa-Champion Timo Bonfiglio vorbereitete Voss bravourös löste. Am Ende werteten die Ringrichter den Fight zwar unentschieden, doch Voss bestätigte sein Talent eindrucksvoll.
Carola Steenjes kämpfte gegen ihre Bochumer Oppunentin mit dem Mut der Verzweiflung, doch die Gegnerin verfügte einfach über das größere boxerische Potenzial und siegte verdient. Dennoch war der Auftritt der Dorstenerin Beweis dafür, dass sie Zukunft hat. Basti Hoffmann entwickelt sich mit seinen 91 Kilo zum Überraschungsfighter: In seinem zweiten Kampf boxte er seinen Gegner souverän über die Runden und siegte verdient. Hayder Kariocoglu hatte im nächsten Kampf einen Gegner aus Hameln vor den Fäusten, der in der dritten Runde erstmals die Lücke in der Deckung des Dorsteners fand. Der Workers Hall-Kämpfer handelte sich einen „Eight-Count” ein und wurde in der vierten von fünf Runden durch einen harten Treffer von den Beinen geholt. „So ist der Sport”, meinte Sebastian Louven durchaus zufrieden.
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