Spaziergänge an der Grundlinie
07.02.2010 | 19:41 Uhr 2010-02-07T19:41:00+0100
Holsterhausen.BG Dorsten -
TV Phönix Hagen
72:94
Eine deutliche Niederlage kassierten die Zweitbundesliga-Basketballerinnen der BG Dorsten gegen die Gäste der Phoenix Hagen Ladies um die ehemalige Dorstener Trainerin Therese Schielke. Und diese Niederlage fiel auch von der Höhe her verdient aus.
BG-Trainer Jason Rueter war nach der Partie sichtlich um Fassung bemüht: „Ich bin sehr enttäuscht. Ich habe mein Team gefragt, ob es Basketball spielen möchte oder nicht. Wer es nicht möchte, kann zu Hause bleiben. Nur harte Arbeit wird uns weiterbringen.“
Wie bereits im Spiel gegen den SC Rist wirkten die Dorstenerinnen auch gegen Hagen vom Start weg nicht so recht bei der Sache. Phoenix um die überragende Trainerin-Tochter Veronika Schielke und die starke Centerin Corinna Rüsch nahm dankend das Heft in die Hand und zog über 7:0 (2.) schnell auf 15:2 (4.) weg.
Immer wieder suchten die Hagenerinnen auch im weiteren Spielverlauf den Weg zum Dorstener Korb entlang der sträflich freien Grundlinie - mit Erfolg. Denn nach 24:14 am Ende des ersten Viertels führten die Phoenix Ladies in der 15. Minute mit 35:20. Und das war’s eigentlich auch schon. Zur Halbzeitpause lagen die Hagener Gäste mit 42:28 vorn. Hallensprecher Thomas Klings war da noch optimistisch: „Da geht noch was.“ Der Pausensong „Highway to hell“ von AC/DC orakelte in dieser Hinsicht da schon ganz anders.
Dorstens Nora Büschemann sorgte mit fünf Punkten in Serie zum 39:54 (27.) noch einmal kurzfristig für einen Hauch von Morgenluft. Als Rüsch aber mal wieder einen Spaziergang an der Dorstener Grundlinie unternommen und zum 62:41 (28.) abgeschlossen hatte, platzte auch BG-Anhängerin Karin Kemper der Kragen: Mein Gott noch mal, habt Ihr denn keine Augen im Kopf?“ Wenig später war für BG-US-Amerikanerin Jennifer Strong - die ebenfalls keine entscheidenden Impulse setzen konnte - mit Foulhöchstzahl Schluss, obwohl ihr Rueter nach ihrer vierten Regelwidrigkeit in der 24. Minuten eingebläut hatte: „Kein Foul mehr!“ Warum Rueter sie aber dann nach dem vierten Foul nicht auf die Bank beorderte, mag dem Spielstand geschuldet gewesen sein.
Nach dem 46:68-Rückstand am Ende des dritten Viertels verkürzten die BG-Damen noch einmal auf 58:72 (34.), maßgeblich daran beteiligt Jenny Pyka und Lena Kemper. Doch weiter zeigte sich Hagen absolut dominant bei den Rebounds und blieb ungefährdet auf Siegkurs. Den Schlusspunkt setzte Veronika Schielke beim „Dreier“ gefoult - mit drei verwandelten Freiwürfen.
17:10
Von zerfleischen kann doch wohl keine rede sein, aber als zahlendes mitglied hat man nicht nur pflichten sondern auch rechte, eines davon ist zu sagen was man denkt, und nicht kopfnickend alles hinnehmen herr tribünengast, oder??
13:38
Vermutlich wird es im Sommer wieder eine PK geben, auf der erklärt wird, dass Damen-Basketball in Deutschland keine Zukunft habe. Stattdessen werde man aber direkt ´ne Pro A-Lizenz für die Herren erwerben.
13:26
Hört doch endlich auf, unseren Club in der Öffentlichkeit zu zerfleischen. Wir heißen BG = Basketball-GEMEINSCHAFT.
Unsere Jugendarbeit ist vorbildlich. Und ich glaube auch an Jason. Auch die Herren werden im nächsten Jahr aufsteigen. Alles ist im Zeitplan.
Der Kemper-Clan abdanken? Und dann?
22:23
wer keinen basketball spielen will soll zu hause bleiben!!!! gute spruch, aber warum nicht selber reagieren und den frauen auf der bank die chance geben es besser zu machen??? schlechter ging es wirklich nicht, das hatte mit sport nichts aber auch garnichts zu tun, und dafür muss man eintritt zahlen, eine frechheit ohne gleichen, aber vielleicht besteht ja die möglichkeit für viel geld noch die eine oder andere spielerin zu kaufen, es werden ja schwarze zahlen geschrieben, und das die jugendmannschaften zusehen müssen wie sie alles aus eigener tasche bezahlen, zählt wohl auch nicht besonders viel, hauptsache man kann die nase hoch genug spazieren führen, wer weis wie lange noch!!!
21:36
Mit Jason Rueter hat die BG es mal wieder geschafft, den Bock zum Gärtner zu machen. Wird Zeit, das der Kemper-Clan endlich abdankt.