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Jugendfußball

Rot-Weiße Dominanz

14.02.2010 | 21:06 Uhr
Rot-Weiße Dominanz

Schermbeck.Bei so viel Rot-Weißer Überlegenheit wird selbst der größte Karnevalsmuffel ganz jeck. Auch beim fünften Stadtmeisterschaftstunier der Fußballjugend hieß zum fünften Mal der Sieger SV Schermbeck.

Der farblich passende Gegner im Finale wurde mit den rot-weißen Kickern vom Jahnplatz gefunden, die durch gute Leistungen überraschend, aber verdient den Weg ins Endspiel gefunden hatten, dann aber 1:2 unterlagen.

Wenn man einmal von den Endspielteilnehmern und den Teams des kleinen Finales SuS Hervest und SV Hardt absah, dann konnte dem interessierten Zuschauer schnell die närrische Feierlaune vergehen. Denn fußballtechnisch wurde den Freunden des guten Fußballs in der Vorrunde nur Magerkost geboten. „Lange Bälle und Rumgebolze sind bei einigen Mannschaften hier die Regel. So etwas wie Spielkultur vermisse ich bei den meisten Teams,“ fasste der Schermbecker Mitorganisator Frank Gromann, der an diesem Wochenende im Dauereinsatz für den Jugendfußball war, das Auftreten vieler Teams zusammen. „Wenigstens sehen wir heute ein faires Tunier, ich hoffe, dass sich das Niveau noch bessert“. Einziges Negativbeispiel dafür stellte der BVH Dorsten dar, der im letzten Vorrundenspiel aus Frust über die eigene Leistung gegen den Schiedsrichter wetterte und ihn auf das Übelste beleidigte.

Als dann endlich die Zwischenrunde begann, wurde Fußball gezeigt, und das nicht zu wenig. Positiv auf fielen neben den Schermbeckern vor allem die Underdogs SuS Hervest und RW Dorsten, die den Kreis der Favoriten erfolgreich durchbrachen. In der ersten Zwischenrundengruppe kam es nach souveränen Siegen von Hervest und Schermbeck über Rhade dann zum Endspiel der beiden ums Endspiel. Beide Mannschaften zeigten gutes Kurzpassspiel und schöne Kombinationen und der Außenseiter hatte die Schermbecker mehr als einmal am Rande einer Niederlage. Am Ende buchten die Rot-Weißen denkbar knapp mit 2:1 das Ticket für das Finale mit überragendem Torverhältnis von 26:1. In Zwischenrundengruppe Zwei dominierten ebenfalls die Farben Rot-Weiß. Der SV Hardt wurde von den Jahnplatzkickern mit 5:2 nach Hause geschickt, was man auch nicht alle Tage sieht, und gegen die Blau-Weißen aus Wulfen reichte ein 3:3 im Schongang zum Weiterkommen. Noch einen auf die Karnevalsmütze bekamen die Hardter dann im kleinen Finale von den Hervestern, die locker und lässig aufspielten und mit 5.4 gewannen.

Somit war dann alles bereitet für ein Grand-Finale zwischen Weiß-Rot und Rot-Weiß. „Zur Überraschung gegen Schermbeck brauchen wir eine Menge Glück“, wusste RWD-Trainer Dominik Dürr vor dem Spiel zu berichten und ahnte wahrscheinlich schon Schlimmes. Denn die Schermbecker nahmen von Anfang an das Spiel in die Hand und spielten die Dorstener teils schwindelig. Diese hatten den Großteil der Partie keine Antwort auf das schnelle Passspiel und lagen in Folge schnell mit 0:2 hinten. Als sich scheinbar alle mit dem Ergebnis abgefunden hatten, wurde es noch einmal spannend. Leon Sahin brachte den Außenseiter nochmal heran und die letzten zwei Spielminuten waren geprägt von Hektik auf der einen und Ruhe und Gelassenheit auf der anderen Seite. Zum Schluss jubelten dann aber verdient die Schermbecker und untermauerten mit ihrem fünften Titel bei den fünften Jugend-Stadtmeisterschaften die neue Vormachtstellung in Dorsten.

Bastian Rosenkranz

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Kommentare
15.02.2010
10:54
Rot-Weiße Dominanz
von Ein Schermbecker | #1

Zu, die intensive Förderung von Jugendfußballern beim SV Schermbeck trägt Früchte, möchte ich mal folgendes bemerken.
Es werden fertige Spieler von anderen Vereinen mit fragwürdigen Methoden abgeworben. In jeder ersten Jungendmannschaft spielen fast gar keine Schermbecker mehr. Sie holen von allen Dorstener und auch anderen Vereinen, welche sich auch schon im Gästebuch des SV Schermbeck über die dreiste Vorgenhensweise beschwert haben Jugendspieler. Sie machen den anderen Vereinen die Jugendarbei kaputt und werden in der Zeitung auch noch gelobt. Zu guter letzt möchte der Verien auch noch freiwillige Schermbecker bitten für die auswertigen Kinder bei den Spielen an Verkaufsständen zu stehen, damit die Trainer bezahlt werden können und nebenbei muss ja auch Benzin zum Abholen der Kinder aus anderen Ortsteilen erwirtschaftet werden.
An dieser Jugendarbeit ist nichts vorbildlich und ihre Berichterstattung sehr einseitig.
Doch die Rechnung wird später kommen, wenn der SV Schermbeck keine Schermbecker mehr in ihrem Verein haben, da alle die Schnauze voll haben.

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