Nur ein Sieg hilft Wulfen weiter
03.02.2012 | 18:06 Uhr 2012-02-03T18:06:00+0100
Wulfen. Nach der Niederlage am Mittwoch im Wolfenbüttel stehen die Zweitbundesliga-Basketballer der BSV Münsterland Baskets Wulfen am heutigen Abend im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SC Rist Wedel unter Druck.
BSV Wulfen
– SC Rist Wedelheute, 20 Uhr
Nach der Niederlage am Mittwoch im Wolfenbüttel stehen die Zweitbundesliga-Basketballer der BSV Münsterland Baskets Wulfen am heutigen Abend im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SC Rist Wedel unter Druck (Halle Gesamtschule Wulfen).
Das BSV-Trainergespann Sebastian Borgmann/Volker Cornelisen versucht allerdings, einiges an Druck von seinem Team zu nehmen. Borgmann: „Wir haben die Chance, die Play-Downs zu verhindern. Wenn nicht, spielen wir halt in den Play-Downs und versuchen dort zu reparieren, was in der Saison schiefgelaufen ist.“ Cornelisen ergänzt: „Wir sollten tunlichst gewinnen, um noch die Chance auf Platz neun zu haben. Wenn wir verlieren, sind wir in den Play-Downs.“
Unter der Woche hat sich Cornelisen so auch die Gäste aus Rist von Trainer Özhan Gürel bei ihrer 84:95-Niederlage in Herten angesehen, die bereits am gestrigen Freitag angereist sind und in einem Wulfener Hotel übernachtet haben. Cornelisen: „Wedel ist ganz unangenehm zu spielen mit seiner Zonenverteidigung.Gegen die Zone heißt es bei der gegnerischen starken Centergarde dann: Triff oder stirb.“ So hat Borgmann sein Team auch auf die Rister Zonenverteidigung eingestellt, das komplett antritt.
In Herten unterlag Rist ohne seine Top-Center Fabian Böke und den bundesligaerfahrenen Peter Huber-Saffer. Letzterer soll dem Vernehmen nach wieder eingesetzt werden können, hinter dem Einsatz von Böke - der beim 82:69-Sieg über Wulfen im Hinspiel 19 Punkte und 15 Rebounds holte - steht noch ein Fragezeichen. Verliert Wulfen das heutige Spiel, wartet auf den BSV mit dem Heimspiel gegen den RSVE Stahnsdorf, der Auswärtspartie bei den Hertener Löwen und der Heimpartie gegen Spitzenreiter UBC Hannover Tigers ein äußerst schweres Restprogramm. Für eine theoretische Chance auf die Play-Offs müsste Wulfen dann alle drei Spiele gewinnen - und auf Patzer der Mitkonkurrenten hoffen. Borgmann: „Ein Sieg über Rist mit 14 Punkten wegen des direkten Vergleichs wäre das Sahnehäubchen.“ Dazu wird Wulfen aber sicher mehr als 100 Prozent geben müssen.
0mitdiskutieren