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Motorenwechsel beim BSV Wulfen

26.01.2010 | 15:05 Uhr

Wenn ein Motor nicht mehr läuft, müssen fehlerhafte Teile ausgetauscht werden. Sonst ist das Rennen nicht zu gewinnen. Der BSV Wulfen verließ die Boxengasse in Rekordzeit.

Für den verschlissenen Ryon Howard (Fußverletzung) blätterte der Verein hastig im Ersatzteilkatalog. Und nicht zuletzt in seiner Geldbörse. Das fehlende Rädchen, das den drohenden Absturz aus dem Spitzentrio der vierten Liga verhindern soll, wurde am Dienstag per Eilpaket aus den USA eingeflogen. Chris Commons, 204 Zentimeter lang, gesunde Knochen. Eine ganze Latte an Leistungsdaten rechtfertigen das Preisschild. Und der BSV Wulfen ist bereit, diesen Preis zu zahlen. So kurz vor der Ziellinie will sich der Verein nicht mehr von der Konkurrenz abfangen lassen. Verständlich.

Denn gegen Schalke und Hagen stotterte der BSV-Motor erheblich, konnte die nötige Drehzahl aber dennoch halten. Philipp Kappenstein lenkte sein Gefährt mit letzter Kraft in die Boxengasse. Bewundernswert.

In einer möglichen ProB-Saison wird erneutes Feintuning erforderlich sein. Das ist klar. Fehlerhafte Teile müssen ausgetauscht werden. So lauten die Gesetze. Nicht nur im Basketball-Sport.

Felix Hoffmann

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