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Fußball - NRW-Liga

Mit dem Rücken an der Wand

30.11.2009 | 17:40 Uhr
Mit dem Rücken an der Wand

Einmal mehr geht es am Samstag um 14.30 Uhr für den SV Schermbeck um das Überleben in der NRW-Liga: Die Stroetzel-Elf ist zu Gast beim VfB Speldorf.

Der Mülheimer Stadtteilverein rangiert derzeit auf dem 16. Platz der Tabelle und ist somit ebenfalls stark abstiegsgefährdet. So weit die Theorie der Taschenrechner. Im richtigen Liga-Leben liegen immer noch neun Punkte zwischen den Speldorfern um Trainer Dirk Wißel und dem Tabellenschlusslicht SV Schermbeck.

„Natürlich müssen wir den Gegner aus Schermbeck ernst nehmen. Die sind für Überraschungen gut, aber unser Team ist derzeit ganz gut drauf”, meint Klaus Wörsdörfer, 1. Vorsitzender des Mülheimer Traditionsvereins. Es verwundert allerdings auch nicht, dieses Selbstbewusstsein. Denn immerhin haben die Speldorfer auch ohne ihre Langzeitverletzten Flöth, Apostolus und Kuzniarz einen 3:1-Sieg in Kleve erzielen können.

Trainer Dirk Wißel verfügt über einen üppigen Kader und er wird mit Sicherheit eine schlagkräftige Mannschaft auf das Geläuf des alt-ehrwürdigen Stadions „Zur Blötte” bringen.

Beim SV Schermbeck ist die Situation nach wie vor Trist: Auch wenn sich die Mannschaft bemüht, auch wenn sie in der derzeit möglichen Bestbesetzung antritt: Es ist der Wurm drin und es will einfach kein Sieg gelingen. Auch die mentalen Trainingseinheiten eines Martin Daxl scheinen nicht so recht zu greifen, denn wenn man den Vorschlag des Trainers umsetzt und die Tabelle nach der „Wende”, dem 4:1-Sieg über Velbert, die der Experte empfohlen hat, betrachtet, ist das auch nicht unbedingt als vergnüngssteuerpflichtig einzustufen.

Wie auch immer: Der SV Schermbeck muss gewinnen und jedes Spiel ist derzeit ein Endspiel in Sachen NRW-Liga-Klassenerhalt. „Wer die Tore schießt, ist egal: Hauptsache sie werden geschossen”, fordert Günther Beck, der das Schermbecker Team als Sponsor fördert. Vielleicht ist ja Samstag der Tag der tatsächlichen Wende.

Jo Gernoth

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Kommentare
21.11.2009
19:03
Mit dem Rücken an der Wand
von Gerd Stollenwerk | #2

Toll der Sieg in Speldorf, Glückwunsch nach Schermbeck. Nun aber 3 Punkte gegen die starken Bielefelder. Ich bin dabei!

21.11.2009
11:16
Mit dem Rücken an der Wand
von Gerd Stollenwerk | #1

Ich würds den Schermbeckern von Herzen wünschen. Aber allein, mir fehlt die mannschaftliche Geschlossenheit.

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