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Lembeck fiebert der Revanche entgegen

23.07.2011 | 07:25 Uhr
Lembeck fiebert der Revanche entgegen

Lembeck.Die „4. Nacht der Revanche“ wird heute wieder Tausende Radsportfans nach Lembeck locken. Organisator Michael Zurhausen hat ein hochkarätiges Fahrerfeld verpflichtet und verspricht vollmundig einen neuen Streckenrekord.

Zurhausen nutzte die letzten Tage vor dem großen Rennen für eine Begehung der Strecke. Der Radsport-Organisator war begeistert: „Da hat die Stadt ganze Arbeit geleistet“, kommentiert Zurhausen den neuen Straßenbelag auf der Wulfener Straße. Der hatte den Fahrern in den letzten Jahren durch einige Löcher viele Schwierigkeiten bereitet. „Ich denke, dass wir wieder einen neuen Streckenrekord vermelden können“, so Zurhausen.

In den vergangenen Jahren dominierten Fahrer aus der Schweiz die Lembecker Rennen. Zweimal war Weltmeister Bruno Risi erfolgreich, zuletzt Alexander Aeschbach. Aeschbach will seinen Titel unbedingt verteidigen und unterstrich das noch vor wenigen Tagen mit einem Sieg beim Derny-Rennen in Gelsenkirchen. Aeschbach wird es allerdings nicht einfach haben. Mit Leif Lampater aus Rosenheim kommt ein bärenstarker Fahrer, der nach einem zweiten und dritten Platz in den beiden zurückliegenden Jahren nun unbedingt den Sieg holen will. Das Fahrerfeld bietet auch hochkarätige Nachwuchsfahrer auf: Mit Lukas Liss aus Unna kommt erstmals der zweifache Deutsche Juniorenmeister und Nationalfahrer nach Lembeck. Mit 19 Jahren jüngster Teilnehmer im Feld ist der zweifache Deutsche Bahnmeister Hans Pirius. Zum ersten Mal in Lembeck am Start ist Björn Thurau aus München. Der Sohn der Radsportlegende Didi Thurau befindet sich in prächtiger Form, holte zuletzt einen zweiten Platz beim Kriterium in Gelsenkirchen. Ein Dauergast ist dagegen der Italiener Guiseppe Azeni. Der amtierende Europameister hinter Stehmotoren geht zum vierten Mal an den Start.

Beginnen wird der Radsportabend um 18.30 Uhr mit einem Rennen für Hobbyfahrer um den „Großen Preis der kleinen Schlosserei Ludger Zens“. Im Anschluss folgt das Einzelzeitfahren der Elitefahrer um den „Preis der Sparkasse Vest“. Beim Junior-Cup werden anschließend Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren auf das Rad steigen.

Um 20.45 Uhr wird dann das Rennen zur „4. Nacht der Revanche“ ausgetragen. Die Fahrer haben 90 Runden auf dem 800 Meter langen Rundkurs zu absolvieren. Ausgeleuchtet wird die Strecke in diesem Jahr nicht nur durch die zahlreichen Schaufenster entlang der Strecke, sondern auch durch 15 große Lichtballone.

Felix Hoffmann

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