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Gegen Hamburg gewinnt jeder

25.11.2007 | 19:51 Uhr

Die interessante Einschätzung des Dorstener Spieler-Trainers Andreas Lindner. Der Klassenerhalt ist dennoch nicht in trockenen Tüchern. Thorsten Kunkel feiert einen guten Einstand in der zweiten Bundesliga-Mannschaft

BADMINTON ZWEITE BUNDESLIGA Hervest. "Gegen Hamburg gewinnt jeder. Das ist kein Maßstab. Da holen alle anderen auch Punkt. Und damit war das ein Pflichtsieg. Noch kein Grund, den Klassenerhalt als gesichert abzutun." Andreas Lindner, Spielertrainer des Badminton-Vereins Hervest, kann dem 7:1-Sieg gegen den Tabellenletzten SSW Hamburg nur eine positive Seite abgewinnen: "Ich hätte nicht gedacht, dass es trotz des erneuten Ausfalls von Jordy Harapiry so klar und locker ausgehen würde." Es ging nicht zuletzt deshalb so klar und locker aus, weil Thorsten Kunkel bei seinem ersten Einsatz in der Zweit-Liga-Mannschaft einen glänzenden Einstand erwischte. Den einzigen Punkt gab ausgerechnet Andreas Lindner im ersten Herren-Einzel ab. "Das ist eine Frage von Team-Geeist. Einer muss an Herren-Eins spielen. Und wenn mit meiner Niederlage gesichert ist, dass unsere Nummer zwei und drei gewinnen, dann ist das in Ordnung."

Die Gäste aus Hamburg traten in kompletter Besetzung an, brachten das Beste aufs Parkett, was sie haben. Und das ist für den Nachrücker in der nationalen Zweitklassigkeit eben doch eher bescheiden. Ilse Bakker und Monja Bölter, die beiden BVH-Frauen, sind ohnehin eine Klasse für sich - und damit gab es hier sichere Punkte. Weil aber die ganze Mannschaft harmonierte, war der Sieg schnell zur ausgesprochen erfreulichen Formsache verkommen. Nach dem 5:0-Zwischenstand ließ es der BVH vernünftigerweise etwas ruhiger angehen.

Der BVH rangiert nun auf Platz vier in der Tabelle. Das ist eigentlich ein Stück Sicherheit. Aber spätestens am nächsten Doppelspieltag, wenn mit Maschen und Gifhorn die beiden Spitzenteams der Liga nach Hervest kommen (in drei Wochen), kann das schon wieder ganz anders aussehen. "Wir wollen diesmal die Punkte in Dorsten halten", gibt sich Andreas Lindner kämpferisch. Die beiden Spiele im Norden zu Saisonbeginn gingen jeweils klar verloren. Aber die Mannschaft hat sich weiterentwickelt hat für sich neue Qualitäten entdeckt. Vielleicht wirkt sich das ja dann positiv aus.

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