Dritte Pleite für Nölscher und Co.
12.02.2012 | 20:48 Uhr 2012-02-12T20:48:00+0100
Schermbeck.Auch im dritten Spiel in Folge verpasste der SV Schermbeck denkbar knapp einen Sieg und musste das Spiel gegen den Hülser SV in den letzten Sekunden mit 29:30 verloren geben.
„Ich kann heute nichts gegen meine Mannschaft sagen. Sie hat einwandfrei gekämpft und am Ende Pech gehabt. Mal wieder und das nervt. Wir müssen jetzt nach unten schauen und um den Klassenerhalt spielen“, sagte Michael Nölscher in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Dabei hatte seine Mannschaft auch ohne die Rückraumexperten Daniel Robert und Heiko Kreilkamp den Hülsern Paroli geboten und während der gesamten ersten Halbzeit eine tolle Leistung gezeigt. Mit 14:14 wurden die Seiten gewechselt und im zweiten Durchgang, da schien es so, als ob der SVS den Hülsern enteilen könnte, denn nach 45 Minuten führte der SVS mit vier Toren. „Wir haben in diesem Spiel einfach mehr Glück gehabt als Schermbeck. Eigentlich wäre ein Remis verdient gewesen“, sagte der Hülser Trainer Jürgen Pannebäcker und spielte dabei auf eine Schlüsselszene der Partie an: Das Tor zum 27:25 für die Gäste war die Wende in der Partie. „Der Ball war eindeutig nicht drin“, sagte Busjan zu der Szene. Der Ball sprang gegen den Innenpfosten und Busjan nahm ihn vor der Linie auf. Die Schiedsrichter entschieden auf Tor. Ein Treffer den Trainer Nölscher nicht erwähnte. Er will jetzt vielmehr die Kräfte des Teams konzentrieren, denn ein Selbstläufer wird der Klassenerhalt nicht.
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