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BSV Wulfen: Ein Krimi mit bösem Ende

23.01.2011 | 22:02 Uhr
BSV Wulfen: Ein Krimi mit bösem Ende

Schwelm.In einem echten Basketball-Krimi mussten sich die ProB-Korbjäger des BSV Wulfen am Sonntag bei den Schwelmer Baskets knapp und gleichermaßen unglücklich geschlagen geben.

Schwelmer Baskets –
BSV Wulfen 89:85

BSV-Trainer Philipp Kappenstein nach dem Spiel: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, das war ein Spiel auf höchstem Zweitliga-Niveau. Ich fand es aber eine Frechheit, dass die ebenfalls physisch spielenden Schwelmer erst nach 16 Minuten ihr erstes Foul verpasst bekommen. Wir haben alles richtig gemacht, sind aber nicht belohnt worden.“ Eine ausgeglichene Partie lieferten sich die Teams nicht nur in der ersten Halbzeit. BSV-Center Philipp Mazur brachte Wulfen im ersten Viertel mit 6:2 in Führung (2.), sein Gegenpart Kristofer Speier sorgte per Bonus-Freiwurf für die 7:6-Führung der Gastgeber von Trainer Raphael Wilder (4.).

Fotostrecke: Wulfen unterliegt in Schwelm

Es blieb eng im ersten Spielabschnitt. Jan Sprünken erzielte den hauchdünnen 17:16-Vorsprung für Wulfen zum Ende des ersten Viertels. Nachdem Jason Holmes die Schwelmer mit 27:23 in Front gebracht hatte, sah sich Kappenstein zur ersten Auszeit genötigt (14.).

Vorschau
Noch drei Heimspiele für den BSV Wulfen

Noch drei Mal laufen die Zweitbundesliga-Basketballer nach der gestrigen Partie in Schwelm in der Hauptrunde vor eigenem Publikum auf: am kommenden Samstag empfängt das Team von BSV-Trainer Philipp Kappenstein die Herzöge Wolfenbüttel (20 Uhr) und am 12. Februar die Reserve von Alba Berlin (20 Uhr). Das letzte Heimspiel bestreitet der BSV dann am 26. Februar gegen Leipzig (19.30 Uhr).

Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung aber auf 33:27 aus (15.), bevor der BSV über Romeo Bakoa und Steve Briggs vornehmlich mit Drei-Punkte-Würfen konterte. Nino Janoschek versenkte dann zwei Freiwürfe zum 45:45-Remis zur Halbzeitpause. Briggs und Speier hatten zu diesem Zwischenresultat jeweils 15 Punkte als erfolgreichste Werfer für ihre Farben beigetragen - für Briggs waren es allerdings seine letzten Punkte in diesem Spiel. Auch im dritten Viertel blieben die Teams auf Tuchfühlung. Mit acht Punkten in Serie brachte Joey Henley den BSV zwar mit 53:52 nach vorn (25.), nach dem Treffer von Schwelms US-Boy David Bunts aus der Halbdistanz zum 65:60 aus Sicht der Baskets blieb Kappenstein aber wiederum nur die Option der Auszeit (29.). Mit einer knappen 67:64-Führung der Gastgeber ging es dann in das Schlussviertel.

Und auch dieser Spielabschnitt war nichts für schwache Nerven. Per „Dreier“ glich Jan Sprünken zum 67:67 aus (31.) und war auch mit einem Bonus-Freiwurf zum 80:78 aus Wulfener Sicht erfolgreich (36.). Die Partie stand nun auf des Messers Schneide.

Philipp Lensing konnte nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 85:85-Ausgleich verwerten (38.) und nach einem Ballverlust von Tony White vergab Schwelms Jason Holmes aus der Nahdistanz - 24 Sekunden waren noch zu spielen. Trotz eines Fouls von Briggs versenkte Baskets-Akteur Julius Dücker zum 87:85 für Schwelm. Auszeit Wulfen - und Auszeit Schwelm. Seinen Bonus-Freiwurf vergab Dücker anschließend, den Rebound sicherte sich Joey Henley (24 Punkte als erfolgreichster Wulfener Schütze).

14 Sekunden waren noch zu spielen, als Briggs im Angriff nach einer wohl regelwidrigen Attacke den Ball verlor und Schwelms Jason Holmes (22 Punkte) zum 89:85 neun Sekunden vor dem Ende aus der Nahdistanz traf. Bitter.

Statistik

Viertel: 16:17, 29:28, 22:19, 22:21. Schwelm: Holmes (22/2 Dreier), Kramer (7/1), Doll, Dücker (19), Gentgen (1), Dohmen (7/1), Bunts (8), Speier (20), Opitz, Malbeck (5); ohne Einsatz Neitzel und Agyapong. Wulfen: Hummelt (5/1), Henley (24), Arndt, Mazur (2), Janoschek (10), Bakoa (3/1), Sprünken (10/1), Lensing (5), Briggs (15/2), White (11/1); ohne Einsatz T. Gorontzi und Vadder. Zuschauer: 630.

Armin Dille

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Kommentare
24.01.2011
11:59
BSV Wulfen: Ein Krimi mit bösem Ende
von Kaltmamsell | #1

Dass der Winck die Hälfte seines Spielberichtes den Schiedsrichtern widmet, ist einfach nur peinlich! Das zeigt mal wieder, dass er dem ganzen Geschehen nervlich einfach nicht gewachsen ist.

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