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BG Dorsten testet US-College-Team

04.06.2012 | 17:18 Uhr
BG Dorsten testet US-College-Team

Holsterhausen. Ausverkaufte Arenen mit weit über 70 000 Zuschauern sind in der NCAA keine Seltenheit. Im Sommer reißen sich die NBA-Teams um die größten Talente aus der US-amerikanischen College-Liga. Dort wachsen die Basketball-Stars von Morgen heran. Am Dienstag spielt eine Auswahl von ihnen in der kleinen Schulsporthalle an der Juliusstraße (20 Uhr). Hoher Besuch für die BG Dorsten, ein Kulturschock für die US-Boys.

Um 20 Uhr erwarten Dorstens Basketballer die US-Amerikaner zum Sprungball. Dabei werden ausnahmslos Spieler aus der höchsten amerikanischen College-Liga, der Division I der National Collegiate Athletic Association (NCAA) ihre Fähigkeiten präsentieren. Sie ist in den USA der Dachverband, über den die meisten Colleges und Universitäten ihre Sportprogramme in den populären Sportarten wie Football, Basketball oder Baseball organisieren. Im Gegensatz zu Deutschland, gibt es in den Vereinigten Staaten in der Regel keine Vereine, sondern ausschließlich Schulmannschaften. Die Liga ist äußerst professionell organisiert, die Finalrunden im März sind echte Quotenrenner im TV. March Madness lockt jedes Jahr Millionen Zuschauer in die Hallen und vor die Bildschirme. Das Finale 2012 im Superdome von New Orleans verfolgten zehnmal mehr Zuschauer live vor Ort, als das erste Finalspiel in der Basketball-Bundesliga vor mickrigen 6800 Zuschauern.

Die Dorstener Juliushalle erscheint daher wie ein Sparmodell und dürfte für die US-Boys ein enormer Kulturschock sein. Torsten Schierenbeck holte das College-Team zusammen mit seinem Bekannten Kevin Wood, Leiter der Organisation „Athletes in Action“ in Deutschland, nach Dorsten. Diese Gelegenheit ließ sich Schierenbeck nicht entgehen: „Mir ist klar, dass es zum jetzigen Zeitpunkt eine unmögliche Aufgabe ist, aber die Chance wollte ich meinen Spielern nicht nehmen.“

Für die beiden Ausländerpositionen bei der BG wird allerdings keines der College-Asse in Frage kommen: „In dem Team sind drei Spieler, die ihren Schulabschluss bereits haben. Für uns ist aber keiner von denen interessant“, setzt Torsten Schierenbeck möglichen Spekulationen um mögliche Verpflichtungen vorzeitig ein Ende.

Rouven Chlebna



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