Bell-Team fordert Aldekerk
10.02.2012 | 17:05 Uhr 2012-02-10T17:05:00+0100
Schermbeck.Am Samstag steigt für die B-Juniorinnen des SV Schermbeck das vielleicht entscheidende Spiel um die Meisterschaft in der Oberliga. Um 14.45 Uhr empfängt das Team von Trainer Niklas Bell den Spitzenreiter TV Aldekerk.
„Das ist eine nie dagewesene Chance für eine Jugendmannschaft des SV Schermbeck“, sagt Niklas Bell, der das Team schon seit sechs Jahren betreut. Die viele Arbeit, die der Torwart der ersten Mannschaft mit seinen Spielerinnen investiert hat, zahlt sich nun aus: „So ein Spiel lässt einen stolz darauf zurückblicken, was man bis jetzt erreicht hat“, sagt Bell und nimmt postwendend den Druck von seinen Akteurinnen. Die Favoritenrolle sieht der 23-Jährige nämlich bei den Gästen aus Aldekerk, bei denen drei Spielerinnen im Jugendkader des Deutschen Handball Bundes stehen. „Sie haben eine hohe individuelle Klasse und sind schwer auszurechnen“, beschreibt Bell die Stärken des TV. Aus diesem Grund hat der Schermbecker Trainer sein Team im Training genau auf den Gegner eingestellt und verweist auf die Taktik beim 20:18-Hinspielsieg des SVS: „Man muss Aldekerk vor Aufgaben stellen und sie permanent beschäftigen. Dann haben wir wie im Hinspiel die Möglichkeit zu siegen.“ Bei einem Erfolg würde das Bell-Team aufgrund des direkten Vergleiches am TV vorbeiziehen und könnte den Meister-Titel wieder aus eigener Kraft realisieren. Dazu müsste der SVS auch die restlichen Spiele gewinnen. Gewinnt dagegen der Gast, so dürften die TV-Spielerinnen nicht mehr einzuholen sein. Der Oberliga-Meister darf sich schließlich bei den Westdeutschen Meisterschaften mit den Siegern der anderen Oberliga-Staffeln messen.
Für Niklas Bell ist das Zukunftsmusik. „Keiner hat erwartet, dass wir soweit oben stehen. Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe.“ Bei den Spielerinnen herrscht indes die pure Vorfreude: „Aufregung ist zwar vorhanden, aber wir freuen uns alle auf das Spiel und werden unser Bestes geben“, so Kapitänin Judith Baumeister, die auf eine volle Halle hofft. Allerdings sind mit Torhüterin Nina Link und Judith Baumeister zwei wichtige Spielerinnen angeschlagen.
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