„Wir werden alles geben“

Ralph Willam musste das Training
Ralph Willam musste das Training
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Was wir bereits wissen
Dinslaken. Handball-Oberligist MTV erwartet gegen Tusem II wieder einen harten Kampf.

Dass am Donnerstag die Handball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar begonnen hat, scheint auf den ersten Blick für die Belange des Oberligisten MTV Rheinwacht nicht von allzu großer Bedeutung zu sein. Indirekt könnte die WM aber auch die Dinslakener treffen. Denn auf Grund der Großveranstaltung im Emirat pausiert in Deutschland nicht nur die erste, sondern auch die zweite Bundesliga. Und weil die Mannschaft um Spielertrainer Marius Timofte am Sonntag um 11.15 Uhr die Reserve des Zweitligisten Tusem Essen empfängt, sind Verstärkungen beim Gegner durchaus denkbar. „Wir müssen damit rechnen und könnten uns dann so richtig erst im Spiel auf Essen einstellen“, sagt Timofte.

Ob mit oder ohne Leihgaben aus dem Profiteam – die Tusem-Reserve hat den 47-Jährigen im bisherigen Saisonverlauf überzeugt: „Sie sind sehr stabil geworden.“ Im Hinspiel auf der Margarethenhöhe startete der MTV eine furiose Aufholjagd und erkämpfte sich am Ende noch hauchdünn den Auswärtssieg. Einen ähnlichen Kampf erwarten die Dinslakener auch am Sonntag. „Die Mannschaft, die weniger Fehler macht, wird gewinnen“, glaubt Timofte, dessen Team aus den letzten drei Spielen in der heimischen Douvermannhalle 5:1 Punkte holte und unbedingt an diese Serie anknüpfen möchte.

In personeller Hinsicht hat der Spielertrainer allerdings einige Sorgen. Kreisläufer Ralph Willam, der sich bei der Niederlage in Königshof am Knie verletzte, musste seinen ersten Trainingsversuch am Donnerstag wieder abbrechen. Florian Körner ist nach seiner Erkrankung zwar wieder fit, konnte unter der Woche aus beruflichen Gründen aber erneut nicht trainieren. „Er hat noch Rückstand“, sagt sein Coach. Genau wie Marc Tomke, der nach seiner Krankheit aber wieder angefangen hat, zu trainieren.

Ob der zuletzt verhinderte Rechtsaußen Daniel Staub wieder dabei sein kann, ist ebenfalls noch ungewiss. Trainiert hat der erfahrene Linkshänder jedenfalls noch nicht wieder. „Für unseren kleinen Kader ist das alles schon ganz schön viel“, sagt Timofte, schickt aber gleich eine Kampfansage hinterher: „Egal, wer spielt und wie fit wir sind, wir werden alles geben.“