„Wir haben noch Bock“

Auf Philip Hofmann
Auf Philip Hofmann
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Was wir bereits wissen
Voerde. Voerder Faustballer wollen die Saison in der zweiten Liga ohne Punktverlust abschließen.

Schon die letzte Hallen-Saison in der zweiten Bundesliga beendeten die Faustballer des TV Voerde ohne Niederlage. „Es wäre natürlich stark, wenn uns das nochmal gelingt. Ich hätte nie damit gerechnet, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch die Chance dazu haben“, sagt Trainer Sebastian Pynappel. Vier Partien stehen noch aus, in denen sein Team die weiße Weste verteidigen muss. Beim Spieltag in Hannover trifft der TVV am Samstag ab 15 Uhr auf den gastgebenden TK und auf das noch punktlose Schlusslicht TuS Empelde.

Mehr Gegenwehr

Gegen das Team aus Ronnenberg hatte Voerde in der Hinrunde zwar überhaupt keine Probleme, aber Pynappel rechnet diesmal schon mit ein wenig mehr Gegenwehr: „Sie hatten im letzten Jahr wohl einige Verletzte. Ich weiß nicht, wer da jetzt wieder dazu kommt.“ Das Hinspiel gegen Hannover zählte zu den engsten Begegnungen der Voerder, die am Ende mit 3:2 gewannen. Das junge Team aus Niedersachsen schätzt Pynappel vor heimischem Publikum noch einmal etwas stärker ein.

Der TVV, der diesmal aus dem Vollen schöpfen kann, wird trotzdem selbstbewusst auftreten, denn gerade der letzte Spieltag vor Weihnachten, als das Team sechs konstant starke Sätze spielte, sorgt für Optimismus. „Wir haben auf jeden Fall noch Bock“, betont Pynappel die hohe Motivation trotz so deutlicher Tabellenführung.

Aufstiegsrunde fraglich

Ob die Voerder nach dem Ende der regulären Saison dann an der Aufstiegsrunde zur ersten Liga teilnehmen, steht dagegen immer noch nicht fest. „Wir werden nach dem letzten Spieltag noch einmal in uns gehen und uns besprechen“, sagt der Trainer. Die Frage ist, ob der TVV mit seinem sehr kleinen Kader den deutlich höheren Aufwand in der Eliteklasse überhaupt leisten könnte. „Wir haben halt auch einige dabei, die wegen Job oder Studium mal samstags nicht dabei sein können. In der zweiten Liga kann man so etwas noch kompensieren, für die erste Liga reicht das nicht“, meint Sebastian Pynappel.

Die weitere Teilnahme am Spielbetrieb der zweiten Liga sieht der Coach aber für die Zukunft nicht gefährdet. Trotzdem müsse man „perspektivisch mal ein, zwei Spieler dazu holen.“