Wewering hatte das richtige Gespür

Heinz Wewering steuerte gleich zwei dreijährige Traber ins Finale des mit 100 000 DM dotierten großen Preises der NRZ auf der Dinslakener Rennbahn. Dann bewies das As unter Deutschlands Trabrennfahrern auch noch das richtige Näschen, setzte auf Izard Way statt auf Florida Yankee und damit auf Sieg. Unangefochten sicherte sich Wewering den Sieg bei der wichtigsten Station auf dem Weg zum deutschen Traberderby in Berlin.

Der Champion erwischte einen Rennverlauf nach Wunsch. „Direkt an die Spitze und dann gewinnen“ – so lautete Wewerings Erfolgsrezept. Einfach, aber passend: Izard Way, das Temperamentbündel mit Kämpferherz, setzte sich im ersten Bogen an die Spitze des Feldes und ließ in den engen Bögen der Dinslakener Bahn niemanden mehr passieren. Bruder Egon mit Mats Strandquist im Sulky, Bayano (Martin Beets) und Florida Yankee (Frank Mletzko) blieben nur noch die Plätze.

Allerdings kam beim Renntag nicht nur Wewering auf seine Kosten: Volle Ränge und Tribünenhäuser bei Kaiserwetter, dazu ein Umsatz von 900 000 Mark erfreuten die Verantwortlichen des Rennvereins.