Waclawczyk ärgerte die Art und Weise
20.09.2009 | 19:58 Uhr 2009-09-20T19:58:00+0200Deutliche 26:37-Niederlage des Oberligisten TV Jahn Hiesfeld beim heimstarken Aufsteiger Adler Königshof.
Beim bärenstarken und äußerst heimstarken Aufsteiger Adler Königshof zu verlieren, ist für den Handball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld sicherlich keine Schande. Die Art und Weise aber, wie die deutliche 26:37 (14:17)-Niederlage der „Veilchen” zustande kam, ärgerte Trainer Matthias Waclawczyk maßlos. „Mit Stephan Voss und Christian Mergner hatten höchstens zwei Leute Normalform”, resümierte der Jahn-Coach.
Vor dem Wechsel konnten die Gäste die Partie noch recht offen gestalten. Einige technische Fehler in der Schlussphase nutzte Adler, um sich leicht abzusetzen.
Ein desolater Start in Hälfte zwei brachte Jahn dann endgültig um alle Chancen. Nach 35 Minuten lagen die Hiesfelder mit 15:23 hinten. „Das holst du gegen so einen Gegner nicht mehr auf”, erklärte Waclawczyk. Der Trainer stellte die Deckung zwar noch einmal auf offensivere Varianten um, aber auch damit richtete der TV Jahn nichts mehr aus. Königshof spielte nicht überragend, machte aber, ähnlich wie Hiesfelds letzter Gegner Remscheid, kaum Fehler. Die unterliefen dafür den „Veilchen”. „Die Mannschaft kann es viel besser”, hofft Waclawczyk nun auf eine deutliche Steigerung.
Jahn: Meyer, Linke; Upitz, Görgen, Becks (4/1), Ginters (5), Voss (3), Busjan (2/1), Fehlemann (6), Mergner (1), Scharfenberg (2), Holzmann (1), Niehoff (1). tik
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