Wacker-Derby: Spitzenreiter VfB ist gewarnt

Voll auf Erfolgskurs: Der VfB marschiert im Moment Richtung Aufstieg.
Voll auf Erfolgskurs: Der VfB marschiert im Moment Richtung Aufstieg.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Beeindruckendes 7:0-Debüt vom neuen Wacker-Trainer Dominic Herzog macht Mut. Lohberg könnte im A-Liga-Spiel den nächsten Schritt machen.

Im Zuge seiner Amtserhebung zum Cheftrainer des A-Ligisten Wacker Dinslaken forderte Dominic Herzog eines ganz klar: Die Mannschaft müsse Charakter beweisen, um den Klassenerhalt zu verwirklichen. Am letzten Spieltag kamen seine Kicker der Forderung nach. Und wie: Den Tabellenvierten Hamborn überrannte der SC Wacker mit 7:0 – das Herzog-Debüt war mehr als geglückt. Heute (18.30 Uhr) empfängt die Elf den Spitzenreiter VfB Lohberg. Dessen Trainer Thomas Grefen ist gespannt.

„Wir sind gewarnt. Und das ist auch gut so. Ich hoffe, dass die Jungs fokussiert sind.“ Mit einem Auswärtserfolg könne der VfB die Tabelle gerade rücken: „Dann sieht man, wo wir wirklich stehen“ – In diesem Fall neun Punkte vor dem Verfolger RWS Lohberg. Allerdings nur dann, wenn die „Knappen“ an die letzten Wochen anknüpfen würden. Nachlassen dürfen die Lohberger nicht, weil noch acht Spieltage ausstehen. „Ein Sieg wäre noch einmal ein wichtiger Schritt. Aber Wacker wird alles daran setzen, uns die Punkte abzuluchsen.“ Eventuell steht der Trainer wie beim 5:2 gegen Viktoria Wehofen wieder im Tor. Der verletzte Dustin Bednarek jedenfalls wird nicht spielen können.

Sicher würde Herzog die drei Punkte einsacken, aber „wir müssen das realistisch betrachten. Wir werden alles mitnehmen, was wir kriegen können.“ Der Lokalrivale, der noch keine Partie verlor, sei das „Maß aller Dinge. Aber wir werden alles dafür tun, d ass wir eine Überraschung hinkriegen.“ Sollte das Derby keine Zähler einbringen, sei das kein Beinbruch: „Die wichtigen Spiele für uns kommen danach. Auf Bruckhausen und Hertha Hamborn müssen wir den Fokus legen.“

Personell sieht es gut aus im Wacker-Kader. Allerdings ist Frederic Parsch noch verletzt und Sascha Ney nicht einsetzbar. Die Doppeltorschützen in Hamborn, Pascal Globisch und Dennis Quint, werden wieder heiß sein.