Voerder Damen sind ratlos

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Voerde. Dass es bei den Faustball-Damen des TV Voerde beim Heimspieltag gegen den VfL Kellinghusen und den MTSV Selsingen auch um Druck gehen würde, war klar. Die Voerderinnen waren das Team, das am wenigsten mit diesem Druck umgehen konnte, und unterlag in beiden Partien der Bundesliga. Das 0:3 (6:11, 7:11, 10:12) war dabei der negative Höhepunkt der bisherigen Saison.

Dass es bei den Faustball-Damen des TV Voerde beim Heimspieltag gegen den VfL Kellinghusen und den MTSV Selsingen auch um Druck gehen würde, war klar. Die Voerderinnen waren das Team, das am wenigsten mit diesem Druck umgehen konnte, und unterlag in beiden Partien der Bundesliga. Das 0:3 (6:11, 7:11, 10:12) war dabei der negative Höhepunkt der bisherigen Saison. „Wir sind wirklich alle ratlos. Da war bei uns alles komplett durcheinander“, ärgerte sich die Voerder Spielführerin Tara Mittelmeyer über die schwache Leistung der gesamten Mannschaft. Gegen den MTSV Selsingen gab es beim 1:3 (11:7, 8:11, 9:11, 6:11) eine Leistungssteigerung.

Voerde begann verunsichert und hatte über die gesamte Spielzeit immer wieder Abstimmungs- und Zuspielungenauigkeiten, die die keineswegs unschlagbar scheinenden Gäste zu nutzen wussten. „Wir wussten, dass es ein Hop-oder-Top-Spiel werden würden. Es war dann wirklich richtig schlecht“, fand Mittelmeyer. Sabrina Schmalbach musste Mitte des zweiten Satzes ausgewechselt werden. Für sie kam Stefanie Arendsen mit in den Angriff.

Besonders ärgerlich aus Voerder Sicht war der dritte Satz: Hier führte der TVV mit 10:8, hatte somit zwei Satzbälle und verlor den Satz dennoch mit 10:12. Positive Worte konnte auch Voerdes Abteilungsleiter Dietmar Hansen nicht vorbringen: „Das war schon erschreckend. Da hat sicherlich ein großer Haufen Angst mitgespielt. So schwach habe ich die Mannschaft seit langer Zeit nicht mehr gesehen.“

Zwar sah es gegen das eigentlich stärker einzuschätzende Team aus Selsingen besser aus, doch gelang auch gegen den Tabellendritten nicht der erhoffte Befreiungsschlag. „Das war durchaus in Ordnung und wir haben gut dagegen gehalten. Aber es hat einfach nicht gereicht“, meinte Mittelmeyer. Die Einwechslung von Tina Tabel für Elena Kühnen brachte einen kurzen Aufschwung und damit den Gewinn des ersten Durchgangs.

Zwar ist im Kampf um den Klassenerhalt durch die beiden Niederlagen noch keine Vorentscheidung gefallen, doch das schwere Restprogramm und vor allem der Auftritt gegen Kellinghusen macht keine allzu großen Hoffnungen auf den Klassenverbleib. „Im Moment überwiegt bei uns allen die Frustration auf uns selbst und auf unser Spiel. Ich will noch gar nicht an die nächsten Begegnungen denken“, erklärte die Spielführerin: „Wir müssen aber in jedem Fall noch mindestens ein Spiel gewinnen.“

TVV: Schmalbach, Hofmann, Mittelmeyer, Kühnen, Schetter, Tina Tabel, Arendsen.