Voerde hat Bock auf Berlin

Kevin Schmalbach und der TVV freuen sich auf die Herausforderung Berlin.
Kevin Schmalbach und der TVV freuen sich auf die Herausforderung Berlin.
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Was wir bereits wissen
Voerde. Voerder Faustballer freuen sich auf die Herausforderung gegen einen Großen

Ihre Pflicht haben die Faustballer des TV Voerde bislang souverän erfüllt. Viermal trat der Erstligist gegen die vermeintliche Konkurrenz im Abstiegskampf an, viermal war der TVV klarer Sieger. Gegen die Spitzenteams hielten die Schützlinge von Sebastian Pynappel gut mit, gingen letztlich aber leer aus. „Wir haben schon Bock, auch mal einen Großen zu schlagen“, sagt der Trainer. Heute hat seine Mannschaft die Gelegenheit dazu. Um 15 Uhr (eine Stunde früher als gewöhnlich) empfangen die Voerder in Bestbesetzung den Tabellenzweiten VfK 01 Berlin.

„Klar wäre so ein Erfolg schön, aber wir haben absolut keinen Druck und wissen auch, wo wir stehen“, betont Pynappel vor dem Rückspiel gegen die mit Weltmeistern und Nationalspielern gespickte Mannschaft aus der Hauptstadt.

Gegen die Berliner sah der TVV in der Vergangenheit eigentlich immer am schlechtesten aus, war durchweg chancenlos. Bis zum Saisonauftakt am 1. Mai: Beim VfK schnupperten die Gäste an der Sensation, hatten sogar einen Satzball zum 4:4-Ausgleich und verloren am Ende mit 3:5. „Vielleicht müssen wir einfach an den entscheidenden Stellen noch präsenter sein“, vermutet der Coach, der damals sogar auf Jan-Niklas Wolff verzichten musste, der heute aber an Bord ist.

Dass es heute sehr schwül und heiß werden soll, ist für den Voerder Übungsleiter nicht unbedingt ein Vorteil, weil so konditionelle Schwächen, die der ein oder andere Akteure auf Grund unregelmäßiger Trainingsbeteiligung doch noch hat, schneller zu Tage treten könnten. „Aber für ein Spiel sollte es reichen. Wir werden auf die Zähne beißen und alles raushauen“, verspricht Pynappel, dessen Team diesmal nicht doppelt ran muss und an den kommenden beiden Samstagen gegen Kellinghusen und Brettorf erneut Heimrecht hat.