„Veilchen“ haderten im Schnee

Dem Namen nach konnten sich die Oberliga-Fußballer des TV Jahn Hiesfeld im Testspiel am Samstag bei der Hammer Spvg heimisch fühlen, denn der Kunstrasenplatz des westfälischen Oberligisten gehört zum Jahnstadion. Mit den schwierigen Bedingungen auf dem nur teilweise vom Schnee befreiten Kunstrasen kamen die „Veilchen“ bei der 1:2 (0:0)-Niederlage aber weniger gut zurecht als die Gastgeber.

Trainer Jörg Vollack gönnte Oliver Rademacher eine schöpferische Pause und verzichtete in der Anfangsformation auf den „Sechser“. Mit der Erkenntnis, dass „da schon in der Defensive die ordnende Hand fehlte“. Das störte den Coach jedoch weniger als der Eindruck, seine Spieler haderten mehr mit den Platzverhältnissen als sich aufs Spiel zu konzentrieren. Die Tore fielen ausgerechnet in der laut Vollack für sein Team besseren zweiten Hälfte: Sven Preissing sorgte für die 2:0-Führung der Gastgeber (48., 55.), Damiano Schirru verkürzte nach 71 Minuten. Preissings zweites Tor fiel dabei kurios: Jahn-Keeper Kevin Hillebrand wollte etwa 35 Meter vor dem Kasten per Kopf klären und legte dabei unfreiwillig für den Torschützen vor, der aus großer Distanz traf.

TV Jahn: Hillebrand; Ohnesorge, Corvers, Borutzki, Pirschel, Melis (46. Schirru), Mastrolonardo (62. Rademacher), Rami (62. Horstkamp), Gombarek (46. Yolasan), Menke, Rankl (62. Kratzer).