Über Biemenhorst in den Niederrheinpokal

Stefan Giesen (Mitte, Nummer 17) kann in Biemenhorst wohl nicht dabei sein.
Stefan Giesen (Mitte, Nummer 17) kann in Biemenhorst wohl nicht dabei sein.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Voerde. Friedrichsfelder Fußballer müssen Dienstag in der letzten Runde auf Kreisebene zum Bocholter A-Ligisten

Wenn Mark Lanfermann im Sommer seinen Posten bei der SV 08/29 abgibt und dann auf seine Zeit beim Friedrichsfelder Fußball-Bezirksligisten zurück blickt, dann wird das Niederrheinpokal-Viertelfinale gegen Rot-Weiss Essen, als die „Vereinigten“ dem Regionalligisten lange die Stirn boten und nur unglücklich mit 2:4 nach Verlängerung verloren, sicher einen Ehrenplatz in den Erinnerungen des Übungsleiters bekommen. Seinem Nachfolger Dirk Lotz gönnt Lanfermann ähnliche Erfahrungen. Am Dienstag um 19 Uhr kann der Bezirksliga-Zweite in der vierten Runde auf Kreisebene den erneuten Einzug in den Niederrheinpokal perfekt machen. „Das wäre eine riesen Geschichte, wenn das noch einmal klappen würde“, sagt der 08/29-Coach.

Sein Team fährt als Favorit zum Tabellensechsten der Kreisliga A in den Bocholter Süden, ist aber auch gewarnt. „Die haben vorne einige gute Leute und haben auch gegen die Topteams immer gute Ergebnisse erzielt. Biemenhorst wird uns ganz sicher einiges abverlangen“, weiß Lanfermann und betont daher: „Wir werden alles geben und das Spiel hundertprozentig ernst nehmen.“

Bleiben die Hausherren ihrer Linie treu, dann sollte nach 90 Minuten noch nicht Schluss sein. In den drei Runden zuvor legte Biemenhorst immer eine Extraschicht ein, gewann gegen Hüthum-Borghees und Elten nach Verlängerung und gegen Anholt nach Elfmeterschießen.

Bei 08/29 wird wohl Stefan Giesen, der sich beim 5:0-Sieg in Bislich am Arm verletzte, passen müssen. Ob es die Studenten Cihan Olcay und Max Kögel rechtzeitig schaffen, ist ungewiss. „Wir werden aber eine ordentliche Truppe stellen können“, sagt Lanfermann.