TVV-Damen dürfen nicht verkrampfen

Zum ersten Mal in der noch jungen Saison in der zweiten Faustball-Bundesliga dürfen die noch verlustpunktfreien Damen des TV Voerde zu Hause antreten. Heimvorteil? Tara Mittelmeyer ist sich da nicht ganz so sicher: „Da wollen wir manchmal zu viel und verkrampfen dann“, sagt die Zuspielerin, die selbst erkrankt nicht mitwirken kann, wenn am Sonntag ab 11 Uhr gegen den Ohligser TV und den TV Wardenburg die weiße Weste bewahrt werden soll.

Beide Kontrahenten sind den Voerderinnen bekannt, beide gelten als durchaus schlagbar – zumindest wenn die Tagesform stimmt. Gerade gegen Ohligs tat sich der TVV in der Vergangenheit aber auch schon einmal schwer. Der OTV hat bisher aber lediglich gegen Schlusslicht Düsseldorf gewonnen. Wardenburg weist ein ausgeglichenes Punktekonto auf, siegte schon gegen Hannover und Brettorf. Voerde ist mit vier Siegen aus vier Spielen sehr gut in die Saison gestartet und führt die Tabelle vor dem Lemwerder TV und Bayer Leverkusen an.

Bis auf Mittelmeyer kann Trainerin Ute Hofmann am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Mit Nina Zydeck kann Voerde momentan allerdings überhaupt nicht mehr planen. Sie schafft es aus beruflichen Gründen einfach nicht.