TVV bleibt durch den Erfolg über Moslesfehn voll im Soll

Jan-Niklas Wolff spielte am Samstag stark.
Jan-Niklas Wolff spielte am Samstag stark.
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Was wir bereits wissen
Voerde. Nach dem 5:0-Pflichterfolg über den direkten Kontrahenten konnten die Voerder Bundesliga-Faustballer das 1:5 gegen Ahlhorn mühelos verkraften.

Die Bundesliga-Faustballer des TV Voerde haben ihr Soll am Heimspiel-Wochenende voll erfüllt. Weil der TVV am Samstag beim 5:0 (13:11, 11:9, 11:7, 11:8, 11:5) gegen den SV Moslesfehn zwei weitere Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt sammelte, fiel die 1:5 (11:8, 6:11, 12:14, 6:11, 7:11, 14:15)-Niederlage einen Tag später gegen einen starken Ahlhorner SV kaum ins Gewicht. „Wir müssen zufrieden sein. Das wesentlich wichtigere Spiel haben wir gewonnen, und Ahlhorn ist halt einfach nicht unsere Kragenweite“, bilanzierte Trainer Sebastian Pynappel.

Trotz des am Ende klaren Erfolges über Moslesfehn hatte der TVV zweieinhalb Sätze lang durchaus Mühe. „Die Probleme waren hausgemacht. Wir haben im Überschlag zu fehlerhaft agiert. Hinten heraus haben wir die Sache dann aber relativ souverän gestaltet“, erklärte Pynappel.

Eine starke Leistung zeigte am Samstag vor allem Jan-Niklas Wolff, der dann aber knapp 24 Stunden später schmerzlich vermisst wurde. Wolff fehlte gegen den Favoriten wegen eines privaten Termins. „Er hätte uns sicher geholfen“, so Pynappel, der selbst mit dem am Knie verletzten Markus Evers ins Team rückte.

Auch ohne Wolff hielten die Voerder über weite Strecken richtig gut mit, gewannen nicht nur den ersten Durchgang, sondern gestalteten auch einige weitere Sätze ziemlich eng. Vor allem im letzten und sechsten Durchgang hatten die Gastgeber die große Chance, die Begegnung noch ein wenig zu verlängern. Dass es dazu letztlich doch nicht reichte, musste die Voerder aber trotzdem nicht groß ärgern.

TVV: Wolff, Hofmann, Evers, Fischer, Schmalbach, Hansen, Pynappel.