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Triminators sind stolz auf ihre Mareen

05.11.2011 | 13:00 Uhr
Triminators sind stolz auf ihre Mareen
Mareen Hufe (Triminators TV Voerde) an ihrem Lieblingsplatz in Wesel, dem Auesee. Foto: Gerd Hermann / WAZ FotoPool

Voerde. Einen Monat nach ihrem großen Erfolg beim Ironman auf Hawaii hat der Alltag Mareen Hufe schon wieder eingeholt: Stress im Job, der Wiedereinstieg ins Training – und das im großen Stil.

Einen Monat nach ihrem großen Erfolg beim Ironman auf Hawaii hat der Alltag Mareen Hufe schon wieder eingeholt: Stress im Job, der Wiedereinstieg ins Training – und das im großen Stil. Denn die Triathlon-Amateurweltmeisterin der Altersklasse W 30 hat sich unter die Fittiche des ehemaligen Nationalcoaches Ralf Ebli begeben. „Nächste Woche startet das Training. Er hat schon geschaut, wo ich leistungsmäßig stehe und meinen Laufstil analysiert“, erklärt die Triminatorin des TV Voerde.

Auch das erste Profi-Trainingslager im Februar 2012 auf Fuerteventura hat Hufe schon in ihrem Terminkalender notiert. Denn für ihre Langstrecken-Triathlon-Karriere hat die Sportlerin schon wieder neue Ziele anvisiert. „Es ist sehr schwer, sich neue Ziele zu stecken, zumal ich dann auch immer sehr ambitioniert bin“, sagt Hufe. „Eine noch schnellere Zeit zu erreichen, hängt immer von mehr Faktoren ab, als dass es bei mir körperlich und mental rund läuft“, beschreibt die Weselerin. „Und zu sagen, dass ich meinen Weltmeisterschaftstitel der Altersklasse W 30 verteidigen will, fand ich jetzt auch nicht so verlockend.“ So hat sich die vielseitige Sportlerin für das Erste vorgenommen, sich in allen drei Disziplinen zu verbessern und sich dafür mit Ralf Ebli professionelle Unterstützung geholt. „Ich habe jetzt auch die Profilizenz beantragt“, verrät Hufe weiter.

Der Job wird
nicht aufgegeben

Dass damit einige Veränderungen im Leben der 33-Jährigen anstehen, liegt auf der Hand. „Meinen Job werde ich aber nicht aufgeben. Das ist glasklar“, versichert Hufe, die im Vertriebscontrolling der Weseler Byk-Chemie beschäftigt ist. Auch den Triminators im TV Voerde wird die zukünftige Profi-Athletin die Treue halten. „Wir sind natürlich sehr stolz auf das, was Mareen erreicht hat“, sagt Triminators- „Chef“ Reiner Podworni, „das ist der absolute Wahnsinn, alle haben mitgefiebert und dass sie so weit nach vorn läuft, da waren alle baff.“

Podworni verspricht
Unterstützung

Dass Hufe auch weiterhin als Triminatorin an den Start der großen Wettkämpfe geht, macht den Vorsitzenden natürlich besonders stolz. „Das zeigt ja auch, wie bodenständig Mareen ist. Sie bleibt uns erhalten, so wie sie ist und darüber freuen wir uns sehr“, erklärt Podworni und verspricht die Unterstützung des Vereins – so gut es eben geht.

Aber auch der Unterstützung ihres Freundes Andreas Jander kann sich Hufe sicher sein. „Dass ich in den Profibereich gehe, haben wir gemeinsam entschieden“, sagt die junge Frau, „schließlich wollte er ja auch, dass ich die Ironman-Serie mache, ich hatte mir eigentlich die Challenge-Serie ausgesucht.“

Der Gedanke an „Andy“ und die gemeinsame Freude nach dem Lauf, ließen die Sportlerin Anfang Oktober beim Ironman auf Hawaii nach 9:37,06 Stunden förmlich über die Ziellinie schweben. „Am meisten habe ich mich auf meinen Freund gefreut“, verrät die Triathletin, „und froh, alles körperlich überstanden zu haben, war ich auch. Meine Fußsohlen haben richtig gebrannt, aber gut, das ist dann so“, meint die 33-Jährige, die nicht nur den Ziellinienmoment genoss, sondern „glücklich über den gesamten Tag und die Anfeuerung der Zuschauer war“, wie Hufe beschreibt. „Ich habe das Rennen auf den letzten Metern schon sehr genossen. Das war der stärkste Wettkampf, den ich je gemacht habe!“

Kristina Krogoll



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