Torhüterinnen erwischten einen Glanztag

Britta Steinbring (links) und Miriam Kurz vom MTV stoppen hier die Hiesfelderin Denise Schulte-Euler, die kurz darauf verletzt vom Feld muss.
Britta Steinbring (links) und Miriam Kurz vom MTV stoppen hier die Hiesfelderin Denise Schulte-Euler, die kurz darauf verletzt vom Feld muss.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Sarah Brammer und Sema Seyhan retteten ihren Teams im Derby der Handball-Landesliga zwischen dem TV Jahn und dem MTV einen Punkt.

Erwartungsgemäß wenig spannend geriet der Vergleich in der Handball-Landesliga zwischen den Damen der SV 08/29 Friedrichsfeld II und dem TV Bruckhausen. Der Ligaprimus hatte bei den „Vereinigten“, die das Schlusslicht der Klasse bilden, überhaupt keine Mühe, gewann deutlich mit 33:10 (15:5). „Die Mädels haben die Aufgabe dank einer souveränen Mannschaftsleistung souverän gelöst“, freute sich TVB-Coach Sascha Zwanzig-Zeh. Den Auftritt seiner Rechtsaußen Jessica Böhm hob der Trainer des Spitzenreiters ebenso hervor, wie die Tatsache, dass es sich um ein „sehr faires Spiel“ gehandelt habe. Fast alle Bruckhausener Spielerinnen beteiligten sich am Torreigen.

„Die Spiele, die wir gewinnen müssen, um die Klasse zu halten, kommen erst noch. Gegen die Bruckis war nichts drin, aber wir haben sie immerhin in den Anfangsminuten ein wenig geärgert“, erklärte 08/29-Übungsleiter Stefan Hansen, der seinen Kader mit A-Juniorinnen und Spielerinnen aus der dritten Mannschaft auffüllen musste. Die machten ihre Sache allesamt sehr gut. Vier weitere Akteurinnen gingen angeschlagen ins Spiel.

08/29 II: Scholz (3), Gülicher, Grefer (je 2), Golley, Born, Linda Römer (je 1).

TVB: Schneider (8), Pfeifer (7), Schreiber-Tiedtke, Schulz (je 6), Upelj (4), Böhm (2).

Das Dinslakener Derby zwischen dem TV Jahn Hiesfeld und dem MTV Rheinwacht war geprägt von starken Torhüterleistungen. Beim 15:15 (8:8) bissen sich die Werferinnen beider Teams die Zähne an den Keeperinnen auf der anderen Seite aus. Sarah Brammer auf „Veilchen“-Seite hielt ebenso hervorragend wie Jana Vollberg und Sema Seyhan beim Gast. „Es ging hin und her. Wir können mit dem Punkt gut leben“, resümierte Rheinwacht-Trainerin Angela Maas. Ihr Team lag Mitte der ersten Hälfte schon einmal mit vier Toren hinten, konnte bis zur Pause aber wieder ausgleichen. Danach blieb es stets eng. Neben den zahlreichen Fehlwürfen unterliefen beiden Mannschaften auch viele technische Fehler.

Jahn-Trainer Jürgen Voss störte vor allem die Chancenverwertung: „Wir hätten 30 Tore machen müssen.“ Sein Team wurde allerdings schon in Hälfte eins durch den Ausfall von Denise Schulte-Euler geschwächt, die sich eine Platzwunde am Auge zuzog, die „geklebt“ werden musste.

Jahn: Schulte-Euler, Schellewald, Körkemeyer, Krüsmann, Todte (je 2), Dalbram, Grunow (je 2/1), Platt (1).

MTV: Kirstein (3), Thiele (3/2), Schmidtke (2), Barton (2/1), Steinbring, Czeslik, Belusic, Basfeld, Kurz (je 1).