Timofte rechnet sich in Krefeld nicht viel aus

Florian Körner ist wieder im Training.
Florian Körner ist wieder im Training.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Dinslakener Handballer wollen die Partie in Königshof nutzen, „um wieder reinzukommen“.

Das neue Jahr beginnt für den MTV Rheinwacht mit guten Nachrichten. Bis auf Spielertrainer Marius Timofte, der seine aktive Karriere zum Ende der Saison beenden will, haben sämtliche Akteure des Handball-Oberligisten bereits ihre Zusage für die nächste Spielzeit gegeben. Gesetzt den Fall, dass die Dinslakener auch die Klasse halten. Einen weiteren Schritt hin zu diesem Ziel kann das Team am Samstag bei der DJK Adler Königshof machen. Um 19.30 Uhr gastiert der MTV beim Tabellenfünften aus Krefeld.

Timofte rechnet sich bei den Adlern allerdings nicht besonders viel aus, will die Begegnung vor allem nutzen, „um nach der langen Pause wieder reinzukommen“. Die klare Außenseiterrolle seines Teams erkläre sich dabei auch durch das Hinspiel, in dem Dinslaken besonders in der ersten Hälfte völlig chancenlos war. Nach einem 15:23-Rückstand betrieben die Hausherren im September bis zum 33:37-Endergebnis immerhin noch etwas Ergebniskosmetik.

Der Spielertrainer hofft, dass sein Team die Lehren aus dem damaligen Geschehen gezogen hat, denn viele unnötige Ballverluste bestraften die Krefelder mit leichten Tempogegenstoßtoren. „Das darf uns diesmal auf keinen Fall passieren, deshalb werden wir versuchen, den Ball sehr ruhig laufen zu lassen und unsere Chancen zu nutzen“, sagt der 47-Jährige. Beides werde allerdings nicht einfach, denn das Training litt in den letzten Wochen durch einige Ausfälle. Marc Tomke fehlte fast durchweg krank, und auch Florian Körner hat das Training nach einer Erkrankung gerade erst wieder aufgenommen.

Sehr positiv bewertet Marius Timofte auf jeden Fall die Teilnahme am Turnier in Haltern am letzten Wochenende, wo es der MTV bis ins Finale schaffte und dort nur knapp mit 16:17 dem Westfalen-Oberligisten ASV Senden unterlag: „Das hat uns schon geholfen.“

Nun wollen sich die Dinslakener, die auf den verhinderten Daniel Staub verzichten müssen, in Krefeld unbedingt weiter steigern. An einen Ertrag wagt der Spielertrainer zwar nicht zu denken, aber: „Wir werden sicherlich nicht aufhören, zu kämpfen.“