„Sunshine“ schaffte es in die Zwischenrunde

„Madley“ verpasste zwar den Aufstieg in die erste Liga, war aber dennoch zufrieden.
„Madley“ verpasste zwar den Aufstieg in die erste Liga, war aber dennoch zufrieden.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Dinslakener Teams waren mit dem Abschneiden bei der DM im Jazz- und Modern Dance zufrieden

Mit gleich zwei Teams war der TSV Kastell Dinslaken bei den Deutschen Meisterschaften im Jazz- und Modern Dance vertreten. Weder für „Madley“ bei den Erwachsenen, noch bei „Sunshine“ in der Jugend reichte es am Ende in Essen zwar für eine vordere Platzierung, zufrieden waren beide Formationen dennoch.

„Madley“ machte bei den Erwachsenen den Anfang. Als drittplatzierte Mannschaft der 2. Bundesliga Nord-Ost/West qualifizierte sie sich zusammen mit den besten drei Teams der 2. Bundesliga Süd und Platz eins bis acht der 1. Bundesliga für das Turnier der Top 14-Formationen Deutschlands. Unter sechs Teams, darunter „Madley“, sollte dabei auch die Relegation um zwei Startplätze in der 1. Bundesliga ausgetanzt werden.

Zwar konnten die Dinslakenerinnen in der Vorrunde eine starke und emotionale Darbietung hinlegen, jedoch schafften sie mit drei weiteren Teams nicht den Einzug in die nächste Runde. Damit gelang der Aufstieg in die Königsklasse nicht, das Team und die Trainerinnen Ljalja Horn-Ivanisenko und Karina Proba waren mit Platz zwölf in der Endabrechnung dennoch zufrieden.

Den Meistertitel konnte „autreschoses“ aus Saarlouis erfolgreich verteidigen, Vizemeister wurde erneut „Arabesque“ aus Wuppertal. Gemeinsam mit den drittplatzierten „J.E.T.‘s“ aus Goslar und Platz vier – „The Face“ aus Berlin – holten sie sich außerdem die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, die im Dezember in Polen stattfindet.

Stolze Gesichter

Die besten 14 Jugendformationen Deutschlands trafen sich am nächsten Tag, um ihren Deutschen Meister zu ermitteln. Darunter: Das TSV Kastell-Team „Sunshine“, das sich in ihrer ersten Saison in der Jugendverbandsliga gleich einen Startplatz für das Event sichern konnte. Mit Unterstützung ihrer Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko zeigten sie in der Vorrunde ihre fröhliche Choreografie und konnten sich unter der starken Konkurrenz gut behaupten. Der Einzug in die Zwischenrunde mit acht weiteren Formationen war der Lohn, so dass die Dinslakenerinnen sich erneut den zahlreichen Zuschauern präsentieren durften. Für den Einzug in das Finale reichte es anschließend nicht, Rang neun im Endergebnis sorgte aber für stolze Gesichter bei Mädchen und Trainerin. Der Deutsche Jugendmeister-Titel ging ebenfalls nach Saarlouis, an das Team „l’équipe“.

Für beide Kastell-Formationen war es ein gelungener Saisonabschluss. Für die Jazz- und Modern-Tänzerinnen stehen als nächstes die Solo- und Duo-Turniere an, auf die man sich im Sommer vorbereitet.