Stajic stand beim MTV nicht im Kader

Dass die Handballer des MTV Rheinwacht nicht mehr auf den vorletzten und damit direkten Abstiegsplatz zurückfallen konnten, stand schon vor der 26:35 (13:15)-Niederlage des Dinslakener Oberligisten bei den Bergischen Panthern fest, denn Konkurrent Vorst hatte bereits am Samstag verloren. Bei der gestrigen Schlappe sorgte der MTV dann weniger mit seiner ordentlichen Leistung für Aufsehen, sondern eher mit der Personalie Ivan Stajic. Der Linkshänder, den Obmann Heinz Buteweg vor dem Derby gegen Hiesfeld vor Wochenfrist aus Österreich geholt hatte, stand nämlich nicht im Aufgebot. Warum? Dazu wollte Buteweg hörbar angefressen keine Auskunft geben. Spielertrainer Marius Timofte wurde schließlich etwas konkreter: „Die Mannschaft und ich haben das so entschieden. Wir wollten lieber auf unsere eigenen jungen Leute setzen.“ Für weiteren Zündstoff scheint also gesorgt.

Neben Stajic fehlte gestern auch Jonas Höffner, den ein dicker Knöchel plagt. Marc Tomke durfte dafür lange ran und machte auch ein gutes Spiel. Bis weit in die zweite Hälfte war Rheinwacht dran, schloss dann aber teilweise zu überhastet ab und vergab einige Chancen, was die Panther mit Tempogegenstoßtreffern bestraften. „Aber wir haben befreit aufgespielt und alles gegeben“, resümierte Timofte.

MTV: Mertineit, Kalveram; Jankowski (2), Schwengers (2), Tomke (2), Brandscheid (3), Staub (1), Timofte (5/3), Willam (3), Körner (7), Scholten (1).