Schott tritt als VfB-Präsident zurück

Klaus-Dieter Szymkowiak, Schatzmeisterin Regina Schott und Thomas Schott (von links), der gestern sein Amt niederlegte.
Klaus-Dieter Szymkowiak, Schatzmeisterin Regina Schott und Thomas Schott (von links), der gestern sein Amt niederlegte.
Foto: Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPo
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Lohberger Verein braucht schon wieder einen neuen Vorsitzenden. Nur 22 Monate

Der Rücktritt kam völlig überraschend. Nicht nur für die Öffentlichkeit, sondern auch für seine Vorstandskollegen. Thomas Schott hat gestern sein Amt als Präsident des VfB Lohberg niedergelegt. „Heute ist mein letzter Arbeitstag für den Verein. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt für mich, als jetzt mit sofortiger Wirkung von meinem Ehrenamt als Präsident zurückzutreten“, erklärte Schott, der gestern Abend telefonisch nicht mehr zu erreichen war, in einer Pressemitteilung. Über die Gründe für den vorzeitigen Abschied schweigt sich der bisherige Präsident aus. Er müsse aber auch „an das Berufliche und Private denken.“

Mehr weiß auch seine Mutter Regina, Schatzmeisterin des VfB, nicht: „Er hat uns vor dem Versenden der Pressemitteilung über diesen Schritt informiert. Wir waren alle perplex“, erklärte sie. Alles laufe nun auf eine außerordentliche Versammlung hinaus: „Die Mitglieder werden rechtzeitig informiert. So etwas muss natürlich vorbereitet werden“, sagt die Schatzmeisterin. Ein Kandidat stünde jedenfalls noch nicht parat. „Aber der Verein ist jetzt definitiv nicht führungslos. Das Vorstandsteam ist zwar vorerst etwas kleiner geworden, was viel Arbeit für uns bedeutet. Aber mit Klaus-Dieter Szymkowiak und Jugendleiter Werner Diessner habe ich ja noch Leute an meiner Seite“, gibt sich Regina Schott optimistisch.

Nur 22 Monate war ihr Sohn Thomas Präsident der „Knappen“. Sein Vorgänger Peter Psiuk hielt nicht einmal ein Jahr auf dem Posten durch. Nach dem Rücktritt von Karl-Heinz Kriener, der den Verein bis 2012 mehr als ein Vierteljahrhundert leitete, will scheinbar einfach keine Ruhe mehr einkehren bei den Lohbergern.