Schmitz vertraut dem Nachwuchs

Felix Zerbe soll im Tor stehen.
Felix Zerbe soll im Tor stehen.
Foto: : Matthias Grimme
Was wir bereits wissen
Dinslaken. Dinslakener Eishockey-Regionalligist will gegen Lauterbach den Play-Off-Sack zu machen.

Auf der Zielgeraden kommt für die Dinslakener Kobras etwas anderes als ein Sieg nicht in Frage. Im Kampf um Platz drei der Regionalliga-West-Playoffs könnte das Eishockeyteam von Trainer Thomas Schmitz schon am Freitag (20 Uhr) in der Dinslakener Eissporthalle die Serie gegen die Luchse des EC Lauterbach für sich entscheiden. Nach dem Modus „Best of Five“ liegen die Kobras aktuell mit 2:1 vorne – Matchball. Verlieren die Dinslakener ihr Heimspiel, so müssen sie am Sonntag erneut die Reise nach Lauterbach antreten. Dort würde dann im Fall der Fälle die finale Entscheidung fallen. Anpfiff wäre um 18 Uhr in der Lauterbacher Eissport-Arena.

Keine neuen Ausfälle

Schmitz versichert allerdings: „Wir wollen am Freitag den Sack zumachen und uns mit der Bronzemedaille in die Sommerpause verabschieden.“ Ausfälle hat der Dinslakener Trainer keine zu vermelden. Bis auf die Langzeitverletzten Joey Menzel und Sebastian Haßelberg können bislang alle Kobras an den Start gehen.

Die Luchse werden definitiv auf Stamm-Verteidiger Marko Filip verzichten müssen, der in der vergangenen Partie eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte.

„Wir müssen so auftreten wie im zweiten Drittel und im Schlussabschnitt beim 5:4-Sieg“, fordert Schmitz. Diesen Erfolg hatten sich die Kobras dank einer erfolgreichen 0:4-Aufholjagd und einer geglückten Reihenumstellung geholt.

Auch dieses Wochenende setzt Schmitz erneut auf die Nachwuchsspieler. So ist geplant, dass der 17-jährige Sebastian Schmitz in die Startformation rückt und der 21-jährige Felix Zerbe das Kobras-Tor hütet. „Wenn mir ein Spieler Willen und Einsatz beweist und sich im Spiel immer wieder bewährt“, so Schmitz, „dann ist er bei mir hoch im Kurs.“ Der Kobras-Coach weiter: „Junge Nachwuchsspieler sind die Zukunft des Vereins.“