Schmitz fordert sechs Punkte aus den letzten beiden Auswärtsspielen

Die Kobras stehen vor ihren letzten beiden Auswärtsspielen in der regulären Saison.
Die Kobras stehen vor ihren letzten beiden Auswärtsspielen in der regulären Saison.
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Dinslaken. Auf die Dinslakener Kobras warten am Wochenende die letzten beiden Auswärtsspiele in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga.

Auf die Dinslakener Kobras warten am Wochenende die letzten beiden Auswärtsspiele in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga. Am heutigen Freitag tritt das Team von Trainer Thomas Schmitz ab 20 Uhr bei den Raptors des EC Bergisch Land an. Am Sonntag geht es zu den Bördeindianern der Soester EG. Beginn ist um 19 Uhr.

Die Verpflichtung des Stürmers Kamil Vavra ist kaum zwei Wochen her, da steht schon der nächste Neuzugang in den Startlöchern: Kevin Balke. Der 35-jährige Stürmer kommt von der Soester EG zu den Kobras. „Er hat sich bei uns beworben“, so Schmitz, „ich werde ihn mir beim Training noch genau anschauen und dann entscheiden, wie und wann er eingesetzt wird.“ Ob der gebürtige Herner bereits am Wochenende, vor allem auch gegen sein Ex-Team auflaufen wird, möchte Schmitz kurzfristig entscheiden. Den Spielerpass seines neuen Schützlings hat der Trainer bereits persönlich in Köln abgeholt.

„Wir haben die Woche gut trainiert“, sagt Schmitz im Hinblick auf die Kontrahenten, „wir müssen natürlich sechs Punkte holen“. Der Kobras-Coach fügt hinzu: „Das sind nicht die Top-Gegner, aber wir dürfen das Ganze nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen, sonst verliert man auch mal schnell gegen einen Underdog.“

Raptors schlugen Dortmund

Aktuell belegen die Wochenend-Gegner die letzten beiden Tabellenplätze. Doch vor den Raptors sollten die Dinslakener gewarnt sein. Schließlich haben sie als bislang einziges Team Spitzenreiter Dortmund besiegt. Die Kobras liegen momentan auf dem vierten Platz, mit dem sie sich für die Play-off-Runde qualifizieren würden. Um sich dafür allerdings eine bessere Ausgangslage zu schaffen, muss der zweite oder zumindest der dritte Platz her. Hierzu muss die Mannschaft um Kapitän Sebastian Haßelberg in den kommenden fünf Spielen nicht nur selbst punkten, sondern auch auf Patzer der Konkurrenz hoffen.