Schluss mit lustig

Was wir bereits wissen
Dinslaken/Voerde/Hünxe. Spontane Sprüche, witzige Wortschöpfungen und schräge Sätze: Was Sportlern in den vergangenen zwölf Monaten alles einfiel.

So schnell geht das: Kaum sind 365 Tage vergangen, da ist das Sportjahr schon wieder zu Ende. Und was waren das für zwölf Monate – sagenhaft, wie viele spontane Sprüche, witzige Wortschöpfungen und schräge Sätze den Sportlern aus Dinslaken, Voerde und Hünxe 2014 aus dem Mund purzelten. Mal wohl überlegt, mal einfach so daher gebrabbelt, auf jeden Fall kreativ und so wertvoll, dass die Redaktion noch einmal auf der Suche nach den schönsten Schätzen tief im Archiv kramte, um einen Überblick zu liefern: Jetzt ist Schluss mit lustig. Aber natürlich nur für dieses Jahr, denn im nächsten geht der Wettbewerb weiter – auf und abseits des Sportplatzes. Wir freuen uns schon drauf und wünschen viel Spaß beim Lesen und das Beste für 2015. Und egal was Ihnen auch im Sportlichen oder auf anderem Gebiet in nächster Zeit widerfährt, nehmen Sie sich einfach das Motto eines Lothar Matthäus zum Vorbild, der einst den wunderbaren Satz sprach: „Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“ Guten Rutsch!


„Da kriegst du als Trainer ‘ne Meise.“

Jürgen Voss, Coach der Hiesfelder Handballerinnen, verzweifelte nach dem deutlichen Leistungsabfall seines Teams bei der 19:26-Schlappe gegen Lintfort.


„Wir waren wohl noch im Winterschlaf.“

Thorsten Kleine-Boes, Co-Trainer bei den Bezirksliga-Kickern der SGP Oberlohberg, suchte nach einer Erklärung für die schwache Leistung beim torlosen Remis seiner Mannschaft gegen den VfB Homberg II.


„Für die Alten Herren ist es noch zu früh.“

Michael Ohnesorge, 31-jähriger Abwehrspieler des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld, machte sich seine Gedanken zur Zukunft über die laufende Saison hinaus.


„Es kam mir so vor, als hätten einige meiner Spieler in Badesachen auf dem Platz gestanden.“

Überhaupt nicht einverstanden war Trainer Jörg Vollack mit einer Niederlage seiner Oberliga-Fußballer des TV Jahn Hiesfeld.


„Sowohl in der Trainingswoche als auch auf dem Spielfeld ähnelte unser Kreislauf dem eines schlafenden Koalas.“

Die 2:7-Schlappe der Hiesfelder Fußball-A-Junioren gegen Hamborn 07 wurmte Trainer Daniel Marianczyk tierisch.


„Wenigstens bin ich ein bisschen braun geworden.“

Tennisspielerin Ninja Pfützenreuter gewann ihrer deutlichen Niederlage gegen Kelly Versteeg auch etwas Positives ab.


„Er ist ja ziemlich groß. Da braucht die Information vielleicht etwas länger, bis sie vom Kopf aus im Arm ankommt.“

Eine sehr eigene Begründung hatte Trainer Matthias Waclawczyk (l.) dafür, dass sein Handball-Schützling Max Reede den zuvor gegebenen Tipp, hoch zu werfen, erst in der Schlussphase einer Oberliga-Partie für den TV Jahn Hiesfeld erfolgreich anwandte.


„Heute Abend trinken wir noch sehr viel Alkohol.“

Mittelfeldspieler Dennis Hecht (l.) spülte die 2:5-Niederlage des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld im Endspiel um den Niederrheinpokal gegen den MSV Duisburg schnell herunter.


„Mein Marktwert liegt jetzt wieder bei 75 000 Euro.“

Seine eigene Rechnung machte Oliver Ritz (l.), ehemaliger Oberliga-Fußballer des TV Jahn, auf, nachdem er in der Kreisliga C beim 8:0-Sieg der dritten Hiesfelder Mannschaft zwei Tore erzielt hatte.


„Gruß vom Pokalsieger der Herzen.“

So unterschrieb Manager Harald Plank eine Pressemitteilung nach dem verlorenen Pokalendspiel der Hiesfelder Fußballer.


„Unser Gegner war nur trikotmäßig anwesend.“

Auf wenig Gegenwehr stießen die Kreisliga-Fußballer des SuS 09 Dinslaken beim 6:1 gegen die DJK Vierlinden II, fand Trainer Harry Copi.


„Es fragen Leute nach Karten, die wahrscheinlich vorher noch nie ein Fußballspiel gesehen haben.“

Trainer Jörg Vollack staunte über die Euphorie vor dem Niederrheinpokal-Endspiel des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld beim Drittligisten MSV Duisburg.


„Wir werden nicht den Bus vor den Fünfmeterraum stellen, sondern versuchen Fußball zu spielen.“

Anweisungen à la Jörg Vollack (l.) für das Niederrheinpokalspiel der Hiesfelder Oberliga-Fußballer im Stadion des MSV Duisburg.


„Lasst euch heute noch schön verwöhnen. Ich gebe auch mein Bestes.“

Am Muttertag richtete Trainer Jörg Vollack nach dem Spiel seines Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld noch einen Gruß an alle „Mamas“.


„Fußball findet zu 95 Prozent im Kopf statt – und den hatten wir heute nicht dabei.“

Außer dem Ergebnis gefiel Trainer Jörg Vollack nichts am 2:0-Sieg des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld gegen den PSV Lackhausen.


„Im Laufe der Zeit verliert der Kunstrasen seine Fasern wie wir unsere Haare. Aber welches fünfjährige Kind hat schon solch einen Haarausfall?“

Achim Freymann, Platzwart des TV Jahn Hiesfeld, beschreibt den maroden Zustand des 2010 errichteten Kunstrasenplatzes.


„Wenn der Ball auf Toilette ist, müsst ihr doch die Zeit anhalten.“

Zuschauer Karl-Rudolf Becker haderte bei einer Handball-Partie des MTV Rheinwacht Dinslaken während einer Spielunterbrechung mit den Schiedsrichtern, als der Spielball kurzzeitig verschwunden war.


„Ich habe in 39 Jahren politischer Erfahrung festgestellt, dass Demokratie manchmal auch richtig weh tut.“

Heinz Boß (o.), langjähriger SPD-Ratsherr und ehemaliger Voerder Bürgermeister, seufzte über die Diskussion zur Errichtung eines Sportparks in Friedrichsfeld.


„Kauf dir mal vernünftige Schienbeinschoner, dann tun die Fouls nicht so weh.“

Schiedsrichter Florian Kötter gab in einem Spiel des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld hilfreiche Tipps für den alltäglichen Gebrauch.


„Einmal im Leben haben sie mal zugehört, die Bananen.“

Andreas Matyjaszek (r.), Trainer des Bezirksligisten SGP Oberlohberg, sah seine Anweisungen von seinen Fußballern verstanden.


„Ich bin hier kein Alibi mehr.“

So begründete Markus Osthoff seine Entscheidung, zum Saisonende das Amt als Trainer des abstiegsgefährdeten Fußball-Bezirksligisten SV Spellen abzugeben.

„Der Ballführende war mal wieder die ärmste Sau.“

Trainer Mark Lanfermann (r.) vermisste in einem Spiel des Fußball-Bezirksligisten SV 08/29 Friedrichsfeld Bewegung im Mittelfeld.


„Jungs, heute brauchen wir alle Leute. Es kann sein, dass in der 116. Minute die Ersten müde werden.“

Trainer Jörg Vollack flachste vor dem Anpfiff des Niederrheinpokal- Viertelfinales zwischen dem Oberligisten TV Jahn Hiesfeld und dem Drittligisten MSV Duisburg in der Kabine des Außenseiters.


„Jetzt gehen wir wie begossene Pudel nach Hause. Aber der MSV ist ja auch keine Feuerwehrkapelle.“

Noch einmal Jörg Vollack, etwas weniger forsch nach der 0:7-Schlappe seiner „Veilchen“.


„Der Platz war für die Rallye Dakar super, für Fußball nicht.“

Mit der Asche bei den Sportfreunden Marxloh konnte sich Fußball-Trainer Harry Copi (r.) vom A-Kreisligisten SuS 09 Dinslaken nicht anfreunden.


„Jetzt sieht der schon Gespenster.“

Harald Plank (l.), Manager des Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld, wunderte sich über den Stadionsprecher bei Turu Düsseldorf. Der hatte wegen der schlecht erkennbaren Rückennummern fälschlicherweise Yannic Melis statt Danny Rankl als Torschützen angegeben.


„Beim Kegeln bin ich immer gut drauf. Das muss ich nicht üben.“

Spielertrainer Marius Timofte fühlte sich auf die Weihnachtsfeier des Handball-Oberligisten MTV Rheinwacht Dinslaken vorbereitet.


„Die Aschenbahn ist eine absolute Katastrophe.“

Johann Schibisch trat als Leichtathletik-Abteilungsleiter beim SuS 09 Dinslaken unter anderem wegen schlechter Trainings- und Wettkampfbedingungen ab.


„Nicht jeder Bürger ist sportbegeistert, aber Sport bewegt uns alle.“

Dieter Ellerbock, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, wurde bei der Voerder Sportschau philosophisch.
„Wenn’s gut läuft, dann läuft es halt.“

Kein Widerspruch: Trainer Matthias Waclawczyk brachte den 43:27-Kantersieg des TV Jahn Hiesfeld im Handball-Oberliga-Derby gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken auf einen kurzen Nenner.