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Schlechteste Hiesfelder Heimvorstellung

07.02.2010 | 16:15 Uhr

Dinslaken. Der frühere Hiesfelder Handball-Obmann Horst Helsper verließ schon dreieinhalb Minuten vor dem Ende die Halle. „Schlimm", lautete sein knapper Kommentar. Der TV Jahn zeigte bei der 23:30-Pleite gegen die HSG Düsseldorf II eine ganz schwache Heimvorstellung.

Trainer Matthias Waclawczyk war auch nicht viel gesprächiger: „Ich bin ziemlich konsterniert. Mir fehlen echt die Worte", wirkte der Trainer des TV Jahn nicht nur sprach- sondern auch ratlos. Bei der 23:30 (14:13)-Pleite gegen die HSG Düsseldorf II zeigte sein Oberligist die mit Abstand schwächste Heimvorstellung der Saison und wartet 2010 immer noch auf Punkte.

Besonders bitter für die „Veilchen”: Abgeschossen wurden die Hausherren von Martin Gensch, der im letzten Jahr noch das Trikot der Hiesfelder trug. Mit zwölf Toren war der Rückraumakteur der überragende Mann auf dem Platz.

Spötter fragten sich auf der Tribüne, ob Gensch in seiner gesamten Jahn-Zeit auf so viele Treffer gekommen war. Allerdings machten es ihm seine ehemaligen Mannschaftskameraden am Samstag auch richtig einfach.

Gerade in der Deckung fehlte den Gastgebern einfach die nötige Einstellung, die in der Vorwoche bei der knappen Niederlage gegen Königshof noch zu 100 Prozent gestimmt hatte.

Trotz der vielen Mängel lag der TV Jahn kurz nach dem Wechsel noch mit 16:14 in Front. Auch weil die Landeshauptstädter – mit Ausnahme von Gensch – keineswegs überragend agierten.

Doch im gleichen Maße wie die Lücken in der Deckung bei den Hiesfeldern immer größer wurden, nahm auch die Ideenlosigkeit im Angriff zu. So viel Waclawczyk auch probierte und durchwechselte, den „Veilchen” fiel gar nichts mehr ein. Und irgendwann folgte dann der harmlose Abschluss aus dem Rückraum.

Daran vermochte auch Christian Ginters nichts zu ändern. Nach seiner Verletzungspause war „Günni” sichtlich noch nicht wieder in Topform. Als Gensch das 22:27 (54.) erzielte, war die Begegnung endgültig entschieden.

Jahn: Meyer, Linke; Becks (2), Busjan (1), Fehlemann (4), Görgen, Holzmann (1), Niehoff, Mergner (1), Schwarzenberg (1), Voss (7), Scharfenberg (4), Ginters (2).

Timo Kiwitz

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